Entwicklung der Mikrowellen-Technologie

Mikrowellen ist ein Trivialname für den Frequenzbereich elektromagnetischer Wellen von 1 bis 300 GHz (Wellenlänge von 300 mm bis 1 mm). (Andere Quellen geben auch den Bereich von 300 MHz bis 300 GHz an.) Er umfasst Teile des Dezimeterwellenbereiches sowie den Zenti- und Millimeterwellenbereich und wird nach unten begrenzt durch den Begriff Radiowellen und nach oben hin durch den infraroten Bereich des optischen Spektrums.

Begriffserklärung

Einsatz als Waffe

Die Einsatzfähigkeit gegen Personen, sowohl im militärischen wie hoheitlichen Bereich, besteht gemäß älteren Berichten (vgl. z.B. Active Denial System) ebenfalls bereits seit Jahrzehnten und wird auch für den privaten Sektor in Form transportabler „Blutkocher“ weiterentwickelt. Selbiges gilt für die „Fertigung aus handelsüblichen Komponenten“ und ermöglicht somit zielgerichtete Aggressionen und Terror, einschließlich des organisierten terroristischen Bereichs. Im Jahr 2002 waren bereits 150 Strafverfahren diesbezüglich gemeldet.

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Mikrowellen in der Technik

Mikrowellen kommen in der Radartechnik, im Mikrowellenherd sowie in vielen technischen Anwendungen wie Plasmaanlagen, drahtlosen Kommunikationssystemen (Mobilfunk, Bluetooth, Satellitenrundfunk, WLAN, Amateurfunk), Sensorsystemen (zum Beispiel Radar, dem Mikrowellen-Resonatorverfahren) oder Leuchtmitteln (Schwefelkugellampe) zum Einsatz.

Mikrowellen, Tiere und die Natur


Experimente mit der Mikrowellen-Technologie und zivile Erfindungen

Hier sehen Sie ein wissenschaftliches Projekt einer jungen Dame, die die schädliche Wirkung von mit Mikrowellen bestrahltem Wasser auf Pflanzen angemessen darstellen wollte.

In diesem Projekt nahm sie gefiltertes Wasser und behandelte es auf zwei verschiedene Arten: Die eine Hälfte des Wassers wurde in einem Topf zu erhitzt und zum Kochen gebracht. Die andere Hälfte des Wassers wurde mit Hilfe einer Mikrowelle zum Kochen gebracht. Mit diesen beiden behandelten, aber abgekühlten Wässern goss sie die Blumen.

Mit diesem Versuch wollte sie überprüfen, wie und ob die identischen Pflanzen unterschiedlich auf das behandelte Wasser bezüglich des Wachstums reagieren würden.

Bei diesem erschütternden Ergebnis muss man sich die Frage stellen, ob die Mikrowelle nicht als gefährliches Instrument einzuordnen ist, das extrem Gesundheitsschädlich ist.

Machen Sie sich selbst ein Bild anhand der unten aufgeführten Fotos:

Wer Oberflächen mit dem Küchenschwamm abwischt, verteilt so alle möglichen Bakterien. Dagegen lässt sich kaum etwas tun: Den Schwamm regelmäßig auszuwaschen, kann sogar kontraproduktiv sein.

Die Küche muss mal wieder geputzt werden: Die meisten Menschen greifen dafür zu ihrem – vermutlich schon Wochen – alten Spülschwamm. Damit werden zwar die Küchenoberflächen wieder schön sauber, doch verteilen sie ungewollt einen kleinen Mikrokosmos.

Der Küchenschwamm, in dem sich Essensreste und immer ein wenig Feuchtigkeit befinden, ist ein Paradies für Bakterien. Mikrobiologen aus Gießen, Furtwangen und München haben nachgezählt: Bis zu 50 Milliarden Bakterien leben allein in einem einzigen Kubikzentimeter Schwämmchen.

Die Forscher entdeckten unter anderem drei bekannte, antibiotikaresistente Erreger. Diese Keime können Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie Kranke und Ältere mit Atemwegsinfekten anstecken.

Ansonsten leben in den Poren der Schwämme hauptsächlich harmlose Umwelt- und Wasserbakterien. Schädliche Krankheitskeime wie Durchfallerreger oder Lebensmittel vergiftende Bakterien fanden die Forscher nicht. Ihre Entdeckung haben sie im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Für ihre Studie sammelte das Team um Markus Egert von der Hochschule Furtwangen gebrauchte Küchenschwämme aus den Haushalten ihrer Studenten und Mitarbeiter. Die Forscher fragten die Nutzer, ob und wie sie versucht hatten, die Schwämme sauber zu halten. Die meisten gaben an, dass sie die Schwämme durch Erhitzen in der Mikrowelle oder durch Auswaschen mit heißem, seifigem Wasser regelmäßig gereinigt hatten. Diese Methoden hatten bereits verschiedene Forschergruppen in früheren Studien empfohlen, um Bakterienwachstum einzudämmen. Vom Erhitzen in der Mikrowelle allerdings raten andere Experten auch ab: So können Erreger auch auf alle Lebensmittel verteilt werden, die später in der Mikrowelle zubereitet werden.

Auf gepflegten Schwämmen lauern sogar mehr Erreger

Allerdings hilft das Auswaschen der Spülschwämme nicht, die Keime zu entfernen. Im Gegenteil, regelmäßig gepflegte Schwämme beherbergten laut Studienergebnissen sogar mehr potenzielle Krankheitserreger als die ungepflegten. Bei jeder Reinigung werden die schwachen Bakterienarten getötet, während die starken Keime überleben und sich weiter ausbreiten.

Die Forscher testeten zwar selbst keine Reinigungsmethode, doch Egert hat trotzdem ein paar Tipps: „Waschen bei 60 Grad oder noch besser 90 Grad mit Pulver in der Waschmaschine wäre gut, um die Küchenschwämme keimfrei zu bekommen“, sagte er der WELT.

Allerdings ist zu befürchten, dass einer der möglichen Krankheitserreger sogar dieses Putzprogramm übersteht, etwa Moraxella osloensis. Der ist nicht nur gegen Penicillin resistent, sondern lebt auch auf gewaschener Wäsche. Er ist für den unangenehmen Geruch alter Waschlappen verantwortlich. „Am besten ist es vermutlich, die Schwämme unter Druck und Hitze im Schnellkochtopf keimfrei zu bekommen“, erklärt Egert. Wie wirksam diese Methode tatsächlich ist, muss allerdings noch wissenschaftlich untersucht werden.

Die Ergebnisse der Forscher werden der Industrie gefallen. Denn aktuell gibt es nur eine wirklich gute, wissenschaftlich belegte Methode, um gegen Keime im Schwamm vorzugehen: ihn wegschmeißen. In neuen Spülschwämmen direkt aus dem Geschäft fanden die Forscher überhaupt keine Keime.

Quelle: Welt.de

Dr. med. Rainer Jokisch, Kelkheim, stellt ein neues Verfahren zur Behandlung der Hyperhidrosis axillaris und der Bromhidrose vor.

Ein neues, nicht invasives, klinisch erprobtes Verfahren (miraDry), das auf der kontrollierten Applikation von Mikrowellen basiert, ist die derzeit einzige Thermolyse-Methode, die eine FDA-Zulassung und ein CE-Zeichen besitzt sowie von der International Hyperhidrosis Society und dem Deutschen Hyperhidrosezentrum DHHZ empfohlen wird. Ziel der Behandlung ist die thermische Schädigung ekkriner und apokriner Schweißdrüsen zur dauerhaften Reduktion axillärer Schweißproduktion. Das Verfahren ist im Gegensatz zu den Radiofrequenz-Verfahren nicht invasiv und unter Lokalanästhesie (keine Tumeszenz-LA) auch schmerzfrei. Es stellt eine hochwirksame Alternative zu den bisherigen Behandlungsmöglichkeiten dar, weil es erstmals sofortige und dauerhafte Ergebnisse liefert. Das Mikrowellen-Verfahren füllt damit die bestehende Lücke zwischen konservativer Behandlung und Operation.

Zerstörte Schweißdrüsen – bleibende Ergebnisse

Das zu behandelnde Areal entspricht der Ausdehnung der axillären Behaarung, weshalb sich die Patienten fünf Tage präoperativ zuletzt rasieren sollten. Die Haarstümpfe sind dann die Orientierungspunkte. Vor Behandlungsbeginn wird mit einer Abziehfolie das Behandlungsmuster auf die axilläre Haut übertragen. Damit ist jeder einzelne Betäubungspunkt und jede einzelne Behandlungsstelle für das Bio-Tip exakt auf der Haut festgelegt. Idealerweise werden beide Axillen mit Lidocain 1 %/Adrenalin 1:100.000 und kurzen 4 mm/30G Kanülen betäubt und eine Einwirkzeit von mindestens zehn Minuten beachtet. Während der Behandlung wird das Handstück nach einem von der gewählten Abziehfoliengröße abhängigen, definierten Protokoll abschnittweise über den markierten Bereich geführt. Bei jedem einzelnen Behandlungszyklus wird eine Fläche von 10 x 30 mm behandelt. Da sich einmal zerstörte Schweißdrüsen nicht wieder regenerieren, sind die Ergebnisse der Behandlung bleibend.

Fokussierte Zufuhr von elektromagnetischer Energie

Die Funktionsweise des Systems beruht auf der fokussierten Zufuhr von elektromagnetischer Energie (Mikrowellen) der Wellenlänge 5,8 GHz. Die Energie wird entlang des Haut-Fett-Bindegewebes und wasserreicher Adnex-Strukturen (Schweißdrüsen) konzentriert, da Mikrowellen auf Dipole wirken. So erklärt sich die bevorzugte Wirkung auf ekkrine, aber auch apokrine Schweißdrüsen (Bromhidrosis = übermäßiger Schweißgeruch). Durch entstehende Interferenzen intensiviert sich die Energie und bildet auf diese Weise eine fokale Energiezone. Das kontinuierlich hydrokeramische Kühlsystem begrenzt die Wärmezone auf den Bereich der Schweißdrüsen, deren Moleküle durch die Mikrowellen in Schwingungen versetzt werden. Die entstehende Hitze von über 60 °C zerstört die Schweißdrüsen und die innervierenden postsynaptischen Fasern des Sympathikus-Nervs irreversibel. (Zellthermolyse).

Bei mehr als 30 % der Patienten tritt nach der Behandlung eine Haarwuchsreduktion im Achselbereich auf. Alle Patienten fühlen sich erleichtert durch das Verschwinden des unangenehmen Schweißgeruchs (Bromhidrosis), da die apokrinen Schweißdrüsen ebenfalls zerstört werden. Mögliche Nebenwirkungen wie vorübergehende Rötungen, blaue Flecken, Druckempfindlichkeit, Schwellungen oder ein leichtes Taubheitsgefühl in den Fingern klingen nach kurzer Zeit von selbst ab. Für gewöhnlich treten keine Hämatome auf und die Bewegungsfreiheit wird nicht beeinträchtigt.

82 % Reduktion nach zwei Behandlungen

Eine klinische Langzeit-Studie bestätigt, dass das Verfahren das Schwitzen bereits nach zwei Behandlungen im Abstand von drei Monaten um ca. 82 % reduziert. Insgesamt zeichnet sich nach Studienlage in den Ergebnissen auch nach drei Jahren eine erfreulich hohe Zufriedenheit der Patienten ab. Die Kosten für zwei Behandlungen beider Axillen liegen bei ca. 2.600 €.

Das Mikrowellen-Verfahren kann die axilläre Schweißproduktion in einem hohen Prozentsatz von über 80 % dauerhaft reduzieren. Es dürfte deshalb zukünftig die Notwendigkeit operativer Methoden zumindest infrage stellen. Gerade auch für unsere bisher BTX-behandelten Hyperhi­drosis-Patienten ist es eine interessante Alternative. Unsere initialen Behandlungsergebnisse decken sich mit den in Studien berichteten positiven Ergebnissen.

Quelle: Derma-Forum.com

Am Regensburger Uniklinikum werden Patienten, bei denen der Leberkrebs operativ nicht mehr zu entfernen ist, mit einer neuartigen Methode behandelt. Mikrowellen sollen den Tumor zerstören. Das Krankenhaus nimmt an einer weltweiten Studie zu der Methode teil.

Margitta Brebach ist "eine Kämpfernatur", wie sie selbst sagt. Doch als bei ihr im vergangenen Jahr ein bösartiger Leberkrebs und eine Leberzirrhose diagnostiziert wurden, war nichts mehr wie zuvor: "Mir gingen tausend Dinge durch den Sinn", erinnert sich die 63-Jährige. Aber sie hatte ein Ziel: "Ich möchte so alt werden wie meine Mutter. Die ist 92 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh."

Margitta Brebach hatte Glück: Einer ihrer Ärzte schickte ihre Befunde ans Uniklinikum Regensburg, kurz darauf bekam sie eine Einladung - verbunden mit der Frage, ob es ihr etwas ausmache, aus Nordrhein-Westfalen bis in die Oberpfalz zu fahren. Ihr machte das nichts aus, schließlich ging es um Leben oder Tod.

Innovative Methode eines ausgezeichneten Mediziners

"Auch wir können nicht zaubern", sagt Philipp Wiggermann. Als stellvertretender Leitender Oberarzt behandelt er am Institut für Röntgendiagnostik Patienten, bei denen der Leberkrebs operativ nicht mehr zu entfernen ist. Die Betroffenen sind in der Regel Menschen wie Margitta Brebach, denen mit der Diagnose auch mehr oder weniger deutlich mitgeteilt wird, "dass die Lebenserwartung nicht mehr ganz so lang" sein könnte.

Jährlich erkranken in Deutschland 8600 Männer und Frauen neu an primärem Leberkrebs. Fachleute sprechen von einem "Hepatozellulären Karzinom" (HCC). "Nur etwa 15 Prozent überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnosestellung, die mittlere Überlebenszeit beträgt 30 Monate", sagt Wiggermann, der 2012 für seine Forschung auf dem Gebiet der Interventionellen Radiologie ausgezeichnet wurde.

Radiologie nicht nur zur Bildgebung

Wiggermann gehört zu jenen, die die Grenzen des Fachbereichs Radiologie so weit auslegen, dass sie Tumore nicht nur sichtbar machen, sondern auch aktiv bekämpfen. Dazu nutzt er die er die sogenannte Radiofrequenzablation. Was sich für Laien nach einem Zungenbrecher anhört, ist in Fachkreisen eine seit Jahren bewährte Methode.

Dabei wird eine dicke Nadel zielgerichtet so am Körper angesetzt, dass sie das Tumorgewebe in der Leber erreicht. Ist das geschafft, fahren aus dieser Sonde sogenannte Antennen aus. Sie leiten wiederum die Wechselspannung weiter, die von einem Generator erzeugt wird. Mit dem Stromfluss passiert nun etwas, was sich so in etwa auch in der heimischen Mikrowelle abspielt. Das Gewebe wird stark erhitzt, und der Tumor wird sprichwörtlich "rausgebrannt", wie es Margitta Brebach beschreibt.

Wiggermann würde sagen: "Der Tumor wird zerstört." Den ganzen Vorgang hat er stets im Blick, dank seiner radiologischen Gerätschaften. Hightech hilft ihm sogar beim Nadelsetzen. "Letztlich plane ich die ganze Sache an einem Computer. Ich muss nur noch ein paar Knöpfe drücken, und dann fährt ein Roboter-Arm genau dahin, wo er sein soll." Allerdings muss er selbst doch Hand anlegen und die Nadel in den Körper der Patienten schieben. "Aus rechtlichen Gründen", wie Wiggermann sagt, "denn wenn etwas schiefgehen sollte, dann könnte der Patient ja eines Tages den Roboter-Hersteller verklagen."

Ein schneller und meist erfolgreicher Eingriff

Bei weniger als 20 Prozent der HCC-Patienten sei eine operative Entfernung des erkrankten Gewebes noch möglich, "da der Tumor bei Diagnosestellung oft schon zu weit fortgeschritten ist", sagt Wiggermann. Dass dies so häufig vorkommt, hat einen triftigen Grund: Die Leber ist zwar eines der wichtigsten Stoffwechselorgane des menschlichen Körpers, sendet aber kaum Warnzeichen aus. "Leberkrebs weist im Anfangsstadium so gut wie keine Symptome auf", sagt er. Für die Betroffenen ist das nur zu oft fatal: Die Erkrankung wird meist zu spät entdeckt.

Wiggermann hält viel von der Radiofrequenzablation: "Meine Patienten kommen klassischer Weise am Montagvormittag, haben am Dienstag den Eingriff und gehen am Mittwoch nach Hause. Und das ist der Charme dieser extrem minimalinvasiven Geschichte." Zumeist gelte auch: "Die hatten vorher Krebs an der Leber, und danach haben sie keinen mehr." Aber die Methode hat auch ihre Nachteile: Bei Tumoren ab einer Größe von drei Zentimetern gerät sie an ihre Grenzen, kleinere Metastasen rund um den Tumorherd könnten zwar noch erwärmt, aber nicht mehr zerstört werden.

Regensburg nimmt an einer weltweiten Studie teil

Hier setzt nun die weltweit laufende "Optima-Studie" des amerikanischen Forschungsunternehmens Celsion Corporation an, an der sich das Uniklinikum Regensburg jetzt beteiligt. Zusätzlich zur Radiofrequenzablation wird ein in der Chemotherapie bekanntes Medikament freigesetzt, das die restlichen verbliebenen Tumorzellen zerstören soll. "Dadurch können Lebertumore mit einer Größe von bis zu sieben Zentimetern effektiv behandelt werden", hofft Wiggermann.

Nach wie vor werden noch Patienten gesucht, die sich an der Studie beteiligen wollen. Allerdings, so schränkt Philipp Wiggermann ein, eignen sich nicht alle dafür. Margitta Brebach erfüllte offenbar die Kriterien des interdisziplinären Spezialistenteams, das letztlich die Entscheidung traf. "Mein Tumor hatte nicht gestreut, er war an einem Stück", sagt sie.

"Du schaffst das"

Auch nach der erfolgreichen Behandlung muss die 63-Jährige mehrmals nach Regensburg kommen und sich zur Sicherheit im CT-Gerät untersuchen lassen. "Man weiß ja nicht, ob der Tumor noch mal wiederkommt", sagt sie. Weder die Patientin noch ihr Arzt wissen zudem, ob Margitta Brebach nun das Mittel zur Chemotherapie bekommen hat oder nicht. Ein Teil der Patienten, die an der Optima-Studie teilnehmen, bekommt es eben, ein Teil nicht - denn nur so lässt sich feststellen, ob es tatsächlich wirkt.

Margitta Brebachs Tumor jedenfalls ist weg. "Mir geht es gut", sagt sie. Aber eine Krankheit muss sie nach wie vor im Auge behalten - die Leberzirrhose. Die Ärzte zu Hause teilten ihr mit, damit könne man alt werden, "wenn man nicht täglich ein fettes Eisbein esse und dazu eine Flasche Schnapps trinke". Für die 63-Jährige ist das keine wirkliche Herausforderung: Fettes Essen mag sie nicht, gleiches gilt für den Alkohol. Und außerdem, ihr Mann sagte ihr von Anfang an: "Du schaffst das."

Quelle: Süddeutsche.de

Italienische Wissenschaftler haben einen handlichen Detektor zur Erkennung von Krebs-Tumoren entwickelt. Das Gerät, das ähnlich wie der Sicherheitscheck am Flughafen funktioniere, habe in Versuchen 66 bis 93 Prozent der Tumore entdeckt.

Italienische Wissenschaftler haben einen handlichen Detektor zur Erkennung von Krebs-Tumoren entwickelt. Die einfache Untersuchung funktioniere ähnlich wie der Sicherheitscheck auf dem Flughafen, berichtet das britische Fachmagazin „New Scientist“ (Nr. 2399, S. 15). Der Physiker Clarbruno Vedruccio von der Universität Bologna benutze dazu ein Mikrowellen-Verfahren, das er ursprünglich für das Orten nicht-metallischer Landminen entwickelt habe. In ersten Tests erkannte der Detektor 66 bis 93 Prozent der Tumore.

Das Trimprobe (kurz für Tissue Resonance Interferometer) getaufte Gerät hat die Form einer Chipsdose, wird am Körper entlanggeführt und entsendet dabei Mikrowellen mit Frequenzen zwischen 400 und 1350 Megahertz. Das Signal ist mit weniger als 100 Milliwatt schwächer als das eines schnurlosen Telefons. Biologisches Gewebe wird Vedruccio zufolge von der Mikrowellenstrahlung angeregt, selbst Strahlung auszusenden, die sich mit dem Originalsignal überlagert.

Weitere Test laufen noch

Die dabei entstehenden Muster (Interferenzen) werden von einer Antenne aufgenommen. Vedruccio und sein Team stellten fest, daß Tumore anders als gesundes Gewebe bei rund 400 Megahertz besonders starke Interferenzen erzeugen. Die Forscher vermuten, daß dies mit unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften von gesundem und Tumorgewebe zusammenhängt.

In klinischen Versuchen im San Carlo Borromeo Hospital in Mailand konnten mit dem Scanner 93 Prozent der Prostatakrebsfälle bestimmt werden, die später durch eine Biopsie bestätigt wurden. „Der Scanner scheint ideal für ein Massenscreening zu sein, weil er schnell und hoch sensibel ist und keinen Eingriff nötig macht“, berichtet der Urologe und Versuchreihenleiter Carlo Bellorofonte.

Bei einer zweiten Studie mit 200 Frauen am Europäischen Onkologie-Institut in Mailand erkannte das Gerät 66 Prozent der Brustkrebsfälle. Weitere Tests für Lungen-, Magen-, oder Leberkrebs laufen an. Die Publikation in einem Fachjournal steht allerdings noch aus.

Quelle: FAZ.net


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