Informationen über die Bewusstseinskontrolle (Mind-Control)

Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung

Die Wörter Mindcontrol und Mindprograming tauchen immer wieder auf, wenn man sich mit dem Geschehen hinter den Kulissen beschäftigt. Auch auf unserer Seite finden sich viele Beiträge, in denen der Themenbereich angesprochen wird. Dabei geht es meistens um geheime Programme von Militär und Geheimdiensten, bei denen seit Jahrzehnten Menschen missbraucht, programmiert und meist für inhumane Zwecke eingesetzt wurden und noch immer werden.

Um die Möglichkeiten von Mindprograming und Mindcontrol zu erforschen und weiter zu entwickeln wurden im Rahmen von hochgeheimen Projekten menschenverachtende Experimente und Verbrechen in großem Umfang und mit enormen Opfern an Menschenleben durchgeführt, und die Macht, welche noch immer von den dunklen Kräften ausgeübt wird, wäre ohne diese Mindcontrol-Methoden gar nicht möglich.

Gedankenübertragung über bis zu 800 km - in Deutschland 2004 patentiert

Die Erfindung kann zur Kommunikation mit Verschütteten und zum Gedankenlesen bei Kriminellen eingesetzt werden. Das und mehr wird in einer 2004 offen gelegten Patentschrift behauptet.

Sie können meine Gedanken lesen und mir Stimmen ins Bewusstsein übertragen. Das schildern Menschen, die von sich sagen, dass sie ferngesteuert werden.

Wie ein Stück aus dem Tollhaus muten die Klagen an. Dabei zeigt ein Blick in das bundesdeutsche Marken- und Patentamt, dass es dafür ein Verfahren gibt. Patentiert wurde es unter der Bezeichnung Gedankenübertragung. Die Offenlegung erfolgte am 27. Mai 2004. Als Anmelder und Erfinder wird Dr. Bengt Nölting angegeben.

Man könne damit Gedanken lesen, Gefühle beeinflussen und Handlungsweisen verändern, ist im 22-seitigen Patentdokument nachzulesen. Mittels Satellit soll das über eine Entfernung von bis zu 800 km möglich sein.

Erfindung mit futuristischen Fähigkeiten

Die Zusammenfassung aus der Patentschrift DE 10253433 A1 - Gedankenübertragung

Die Erfindung betrifft Einrichtungen und Verfahren zur Übertragung von Informationen über größere Entfernungen mittels elektromagnetischer Strahlung ohne Notwendigkeit elektronischer Hilfsmittel seitens des Empfängers zur Umwandlung der elektromagnetischen Strahlung in akustische oder optische Signale, wie z. B. Radio, Fernseher oder Mobilfunkgerät. Erfindungsgemäß wird gebündelte modulierte elektromagnetische Strahlung in den Organismus des Empfängers derart gesendet, daß bei diesem Reaktionen ausgelöst werden, die einer beabsichtigten Gedankenübertragung entsprechen.

Die Erfindung kann Anwendung finden z. B.

(a) zur Unterstützung der Kommunikation mit Personen in Bunkern und verschütteten Personen nach Erdbeben,

(b) zur unauffälligen Nachrichtenübertragung an Sicherheitspersonal,

(c) zur Unterstützung von wichtigen Verhandlungen und in der Öffentlichkeit vortragenden Personen,

(d) zur Sensibilisierung von Personen bezüglich wichtiger Themen in Notfallsituationen, z. B. durch Sendung von Gefahrenhinweisen,

(e) in Kombination mit Detektionsmethoden zum Profiling und Gedankenlesen von Kriminellen,

(f) zur Therapie und Prophylaxe von bestimmten pathologischen Beeinträchtigungen des Hirnstoffwechsels und zur Beeinflussung von bestimmten nichtpathologischen Limitierungen, Streßsituationen und Alterungsprozessen des Hirnstoffwechsels.

US-Patente zur Bewusstseinskontrolle

Nur technischer Unfug ..? Natürlich könnte es sich bei dem Patent um technologischen Unsinn handeln, der die Funktionen nicht tatsächlich hat. Denkbar ist das durchaus. Denn überprüft wird das unseres Wissens nach nicht.

Für ein Funktionieren wie beschrieben spricht jedoch, dass es viele Menschen gibt, die als Betroffene beeinflussende Phänomene schildern, die eine derartige Technologie benötigen.

Ein starkes Argument ist auch, dass es in den Vereinigten Staaten eine große Anzahl ähnlicher Patente gibt. Der Schweizer Verein Gigaherz hat vergleichbare US-Patente auf seiner Webseite aufgelistet.

Quelle: Mind-Control-News.de

Ereignisse, welche an die Öffentlichkeit gelangten

  • Sarah Kershaw - Reporterin
    Die ehemalige New York Times Reporterin Sarah Kershaw ist tot in ihrer Wohnung in Sosúa, Dominikanische Republik, aufgefunden worden. Im Gegensatz zur Times bringen als umstritten geltende Webseiten wie „Annonhq.com“ den Tod Kershaws mit ihrem Enthüllungsbericht über Experimente mit Menschen in Verbindung.

  • Frank Olson - Wissenschaftler
    Im Jahr 1975 stieß die Rockefeller-Kommission auch auf Hinweise zu mysteriösen Umständen beim Tod des MKULTRA-Wissenschaftlers Frank Olson im Jahr 1953, der große Publizität erlangte. Olson war aus dem neunten Stock eines New Yorker Hotels gefallen, nachdem man ihm neun Tage zuvor heimlich LSD verabreicht und ihm anschließend die psychiatrische Hilfe verweigert hatte, die er gebraucht hätte. Lange glaubte man an einen Suizid aufgrund substanzinduzierter Psychose, doch eine Obduktion 1994 ergab Hinweise auf gewaltsame Fremdeinwirkung. Der Fall ist bis heute umstritten und gibt Anlass zu verschiedenen Verschwörungstheorien.

  • Cathy O’Brien - Schriftstellerin
    Cathleen Ann O’Brien (* 4. Dezember 1957 in Muskegon, Michigan) ist eine amerikanische Autorin, die behauptet, ein Opfer des geheimen Forschungsprojektes MKULTRA des amerikanischen Geheimdienstes CIA zu sein. Ihre Behauptungen werden in der wissenschaftlichen Literatur allgemein für eine Verschwörungstheorie gehalten.

  • CIA Dokument zum Thema synthetische Telepathie
    Bereits 1960 war es höchstwahrscheinlich technisch möglich, Applikationen zur Gedankenkontrolle bzw. zum „Stimmen hören“ herzustellen, die in eine Zahnfüllung passten. Und die verantwortlichen Wissenschaftler waren sich damals bereits über die gravierenden Auswirkungen dieser Technologie bewusst – es fallen Dinge wie diese Technologie „sei ebenso wichtig wie Einsteins Relativitätstheorie“ oder diese könnte ein „1984 in den USA verursachen“. Das und mehr zeigt folgendes CIA Dokument. Wie weit die Technologie des Social Engineering mittels Bewusstseinskontrolle heute ist, kann man nur ahnen bzw. fühlen.

  • Harold Blauer - Tennislehrer
    Der körperlich gesunde Tennislehrer Harold Blauer litt nach seiner Scheidung unter Depressionen, zu deren Behandlung er das New York State Psychiatric Institute aufgesucht hatte. Dort starb er am 8. Januar 1953, nachdem er mehrfach hohe Dosen MDA im Rahmen von MKULTRA-Experimenten erhalten hatte. Seine Ex-Frau erstattete nach seinem Tod Anzeige, im Verlauf des Prozesses vertuschten die Behörden die wahre Todesursache. Die Folgen der tödlichen Injektion, die zu einem Kreislaufkollaps und Herzversagen führte, wurden in einem Protokoll festgehalten.

Anfänge und Zielsetzung

MKULTRA begann im Jahr 1953 – in Nachfolge der Projekte Artischocke und BLUEBIRD – auf Befehl des CIA-Direktors Allen Dulles vom 13. April. Dies war vor allem eine Reaktion auf von Sowjets, Chinesen und Nordkoreanern gegen US-Kriegsgefangene im Koreakrieg eingesetzte Gedankenkontrolltechniken, was unter dem Namen „Brainwashing“ (deutsch: „Gehirnwäsche“) bekannt wurde. Eine wichtige Motivation bildeten auch die stalinistischen Schauprozesse der 1930er Jahre und der Prozess gegen den ungarischen Kardinal József Mindszenty im Jahr 1949, bei denen die Beschuldigten offenbar unter Drogeneinfluss und Folter Geständnisse unterschrieben hatten und sich vor Gericht selbst Taten bezichtigten, die sie nicht begangen hatten.

Oberstes Ziel war die „Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens“. Eines der wenigen öffentlich bekannt gewordenen Beispiele für solche Techniken ist die Verhörmethode, die die Britische Armee bei Gefangenen in Nordirland verwendete. Sie wurde als „UDIT“ (Ulster Depth Interrogation Techniques) bezeichnet und durch den Psychologen T. Shallice der Universität London nach Berichten und Daten des britischen Innenministeriums 1972 veröffentlicht.

Aktivitäten

MKULTRA wurde hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und Kanada, aber auch in Europa betrieben. Der wissenschaftliche Leiter war Donald Ewen Cameron, die Gesamtleitung hatte Sidney Gottlieb.

MKULTRA umfasste nach Aussage des damaligen CIA-Direktors Admiral Stansfield Turner im Jahr 1977 vor einem Untersuchungsausschuss des US-Senats insgesamt 149 Unterprojekte – wovon „mindestens 14 sicher Menschenversuche waren“, weitere 6 Projekte Versuche an unwissenden Menschen sowie 19 Projekte eventuell mit Menschenversuchen. Erforscht wurden unter anderem die Wirkungen von Drogen (vor allem LSD und Mescalin), Giften, Chemikalien, Hypnose, Psychotherapie, Elektroschocks, Gas, Krankheitserregern, Erntesabotage, künstlicher Gehirnerschütterung und Operationen. Die Experimente liefen an 44 Universitäten, 12 Krankenhäusern, 3 Gefängnissen und 15 nicht näher bezeichneten „Forschungseinrichtungen“. Es ist erwiesen, dass zahlreiche Versuchspersonen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden bis hin zum Tod, beispielsweise in der Olson-Affäre, davontrugen. Die Praxis von Entführungen zu Versuchszwecken, zumindest für das MKULTRA-Projekt, bestätigte die CIA später selbst

Quelle: Wikipedia.org


Lexikon

Brummton-Phänomen

Als Brummton-Phänomen oder Taos Hum (nach dem Ort Taos in New Mexico) wird ein kontinuierliches Brumm-Geräusch bezeichnet, welche an vielen Orten der Welt gehört wurde, für das es aber oft keine Erklärung gab.

Das Phänomen wurde insbesondere 1989 populär als im Ort Taos etwa 2% der 1440 Einwohner von dem Ton berichteten. Eine Untersuchung im Jahr 1993 brachte keinen Aufschluss über die Ursache. Schon in den späten 1970ern wurde im englischen Bristol von einem ähnlichen Ton (Bristol Hum) berichtet. Seit dem wurde das Phänomen an vielen Orten der Welt beobachtet, so auch in Deutschland.

Der Ton wird meist als ein kontinuierliches, in einigen Fällen periodisch an- und ab-schwellendes, tiefes Geräusch beschrieben. Oft wird es mit Dieselmotoren oder anderen Maschinen verglichen. Meist nehmen nicht alle Menschen den Ton wahr, sondern nur eine kleine, aber signifikante, Gruppe. In einigen Fällen wird auch von Vibrationen auf der Haut berichtet.

Für die Betroffenen stellt das Geräusch meist eine große Belastung da, da sie der Lärm in ihrem Leben belästigt und besonders am Schlafen hindert. Gehörschutz hilft den Opfern meist nicht.

Verschwörungstheorien

Infraschall wurde von einigen Seiten mit Bewusstseinskontrolltechniken in Verbindung gebracht. Im Infrasonic Experiment konnte eine unterbewusste Wirkung gezeigt werden, auch wurde ein Zusammenhang von Infraschall und Geistersichtungen vermutet. Beim Brummton-Phänomen könnte es sich also um geheime Mind Control-Experimente handeln. (vgl. Montauk-Project)

Es lässt sich vermuten, dass das Geräusch selbst nicht akustisch ist, sondern etwa über elektromagnetische Felder im Körper induziert werde. Ein bekannter Mechanismus hierfür ist der bei Radar-Wellen auftretende Frey-Effekt (Frey-Effekt), es wird aber auch mit ELF-Wellen in Verbindung gebracht (vgl. HAARP).

Einige Fälle erinnern an sogenanntes Electronic harassment, bei dem Menschen angeblich, oft von Nachbarn, mit Strahlenwaffen terrorisiert werden (Mikrowellenwaffen), insbesondere da das Brummton-Phänomen einige Opfer auch nach einem Umzug oder auf Reisen verfolgt.

Extreme Low Frequency

Extreme Low Frequency (kurz ELF) bezeichnet elektromagnetische Felder oder Wellen mit extrem niedrigen Frequenzen im Bereich von 0 bis einigen hundert Hertz. Nach einer anderen Einteilung wird hiermit der Frequenzbereich 3 Hz bis 300 Hz gemeint. Dies entspricht Wellenlängen von 100.000 km bis 100 km.

Haupteinsatzgebiet von ELF-Wellen ist die U-Boot-Kommunikation (ca. 80 Hz), wobei die niedrige Frequenz allerdings nur sehr geringe Datenübertragungsraten, d.h. eine Kommunikation nur in bestimmten Codezeichen, zulässt.

Da der Frequenzbereich der mit EEG gemessenen menschlichen Gehirnströme ebenfalls im Bereich von 0 bis 50 Hz liegen, besteht der Verdacht das ELF-Wellen Einfluss auf den Bewusstseinszustand nehmen können (Mind Control).

Das Senden von ELF-Wellen gestaltet sich als schwierig, da eine Sender-Antenne mindestens 1/4 der jeweiligen Wellenlänge besitzen muss.

Nachweislich existieren derzeit nur drei ELF-Sender: Die Sendeanlagen in Clam Lake, Wisconsin und Escabana River State Forest, Michigan für das amerikanische System Sanguine (Sendefrequenz: 76 Hz) sowie der Sender des russischen Systems ZEVS (Sendefrequenz: 82 Hz) in der Nähe von Murmansk.

Laut eigenen Angaben erzeugt auch die Ionosphärenforschungsanlage HAARP indirekt schwache ELF-Wellen im pT Bereich (Pico Tesla) in reversiblen sogenannten "Interaktionsprozessen" in der Ionosphäre.

Fernwahrnehmung

Als Fernwahrnehmung (engl. Remote Viewing oder Remote Perception) wird das angebliche Erlangen von Informationen über einen Ort oder eine Szene („Ziel“ oder „Target“) bezeichnet, von denen der Wahrnehmende (Perzipient) räumlich getrennt ist.

Technik und Studien

Die Technik des Remote Viewing basiert darauf, dass der Viewer (Seher) durch eine außersinnliche Technik versucht, Objekte oder Vorgänge wahrzunehmen, die er mit seinen gebräuchlichen fünf Sinnen nicht erfassen kann. Das zu erfassende Ziel (target) kann räumlich und/oder zeitlich entfernt liegen oder unsichtbar in einem verschlossenen Umschlag z.b. als Bild vorhanden sein. Zu Beginn einer Remote-Viewing-Sitzung (session) weiß der Viewer nicht, was er „sehen“ bzw. wahrnehmen soll (blind session). Somit wird das Ergebnis einer Session nicht von den Phantasien und den Gedächnisinhalten des Viewers beeinflusst.

Studien des PEAR Institute (Princeton Engineering Anomalies Research Lab) in Zusammenarbeit des IGPP (Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene) ergaben, dass so genannte Psi-Effekte nicht beliebig reproduzieren oder gar praktisch anwendbar sind. Die theoretischen Gründe dafür sind zwischenzeitlich nachlesbar (z. B. Stefan Schmidt: 'Außergewöhnliche Kommunikation?', 2002; W. v. Lucadou: 'Psi-Phänomene', 1997, Nachdruck 2008; Dean Radin: 'Entangled Minds', 2006).

Geschichte

Es gab immer wieder Berichte über Menschen, die angeblich Geschehnisse in der Ferne richtig angaben. Dabei mögen die Perzipienten (etwa Emanuel Swedenborg) persönlich involviert gewesen sein oder durch Bande der Verwandtschaft telepathisch vom Tod eines Verwandten Kenntnis bekommen haben (die sogenannten „Crisis apparitions“, die sich durch körperliche Symptome oder Halluzinationen äußern können). Erste Free-Response-Versuche unternahmen A. W. Thaw (1892), Upton Sinclair (1930; zusammen mit seiner Frau, die sich in einem Nebenzimmer auf Objekte konzentrierte, worauf Sinclair seine Eindrücke aufzeichnete) und René Warcollier (1938).

Systematisch wurde die Fernwahrnehmung indessen erst von den US-Amerikanern untersucht. 1970 startete das Stanford Research Institute (SRI) in Menlo Park (Bundesstaat Kalifornien), das der Universität Stanford angeschlossen war, Versuche mit einem Team angeblich begabter Medien. Gegründet hatte das Projekt der amerikanische Physiker Harold Puthoff, dem sich sein Kollege Russell Targ anschloss. Aus den Versuchen entstand das sogenannte Coordinate Remote Viewing, das zusammen mit den daraus entstandenen Variationen im Deutschen heute generell als "Remote Viewing" bezeichnet wird.

Von 1973 bis 1988 wurde intensiv experimentiert. Dann übernahm (1990) die Science Applications International Corporation (SAIC) in Palo Alto (Kalifornien) das Programm. Deren Leiter war Edwin May.

Seit 1970 wurde das Remote-Viewing-Projekt von amerikanischen Bundesbehörden – darunter die Armee, die Marine, die NASA und der Geheimdienst CIA – finanziell unterstützt, da man Anfang der siebziger Jahre eine „Psi-Lücke“ (Psychic gap) gegenüber der Sowjetunion festzustellen glaubte. Die aus sechs Medien bestehende Gruppe arbeitete isoliert an militärischen Projekten. Sie versuchte z.B. Atomraketen, geheime Militärgelände und unterirdische Stationen zu entdecken. Ende der siebziger Jahre sprang die Defense Intelligence Agency (DIA) für die CIA ein und gab dem Projekt den Codenamen Stargate. 1989 wurde das Programm zunächst für geheim erklärt bis man ihm 1995 die Unterstützung entzog. In 24 Jahren hatte die Regierung die Aktivitäten der kleinen Gruppe mit insgesamt 20 Millionen Dollar unterstützt. Die offizielle Begründung hieß, die Arbeit der Gruppe habe nicht viel gebracht.

Auch an der Princeton-Universität wurden Fernwahrnehmungsexperimente betrieben, mit der Spielart „präkognitiv“. Robert Jahn leitete das PEAR (Princeton Engineering Anomalies Research) und legte 1987 in den USA mit dem Buch „Margins of Reality“ einen theoretisch fundierten Bericht vor. Eine weitere Grundlage waren die Ganzfeld-Versuche etwa von Charles Honorton aus Edinburgh. Bei diesen Versuchen sollten sensorisch abgeschirmte Versuchspersonen im Labor aufskizzieren, was sie von dem gesehen hatten, was Agenten in einem Nebenraum an Videoclips oder Bildern betrachteten. Dies war einer der erfolgreichsten Versuchsansätze der Parapsychologie der vergangenen Jahrzehnte.

Auch das Freiburger „Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene“ stellte einen Versuch an, bei dem der Agent (Elmar Gruber) sich in Rom aufhielt und die Perzipientin (Marilyn Schlitz) in Minnesota ihre Eindrücke niederschrieb. Der Bericht über die erfolgreichen Versuche wurde im Dezember 1980 veröffentlicht.

Damit ein Fernwahrnehmungs-Versuch nicht nur ein Gesellschaftsspiel bleibt, müssen strenge Kriterien eingehalten werden. Es darf zwischen Perzipient und Agent keine Verbindung geben; das Target (Ziel) muss vor dem Versuch zufällig, am besten durch einen Computer, ausgewählt werden; die Skizzen und Schilderungen des Perzipienten müssen nach einem festgelegten Schlüssel von einem Richter (besser: mehreren Richtern), der weder Ziel noch die Beteiligten kennt, bewertet werden. Beim Freiburger Versuch wurde die Übereinstimmung mit einer Zahl zwischen 1 (sehr niedrig) und 10 (perfekt oder ein „Hit“) angegeben. Die Princeton-Versuche arbeiten mit einer viel detaillierteren Versuchsanordnung, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Bei einem normalen Versuch wird das Ziel nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, der Agent reist dorthin, schaut sich 10 bis 15 Minuten dort um und kann sich auf die Konturen des Ortes konzentrieren oder auch an den Perzipienten denken, der Kilometer entfernt in einem abgeschirmten Raum sitzt und zur selben Zeit in ein Mikrofon spricht, was er wahrnimmt. Auch macht er Skizzen. Dies spielt sich zu einer festgelegten Zeit ab, denn der Perzipient kann sich womöglich tausend Kilometer entfernt befinden. Angeblich konnte der Perzipient auch erfolgreich sein, noch bevor überhaupt das Ziel ausgesucht wurde (also vorher) oder auch Stunden nachdem der Agent dort war. Die Zeit scheint – so eine häufige Erfahrung bei Psi-Experimenten – keine Schranke darzustellen.

1988 untersuchten Edwin May und seine Kollegen die SRI-Versuche seit 1973, im ganzen 154 Experimente mit 20'000 einzelnen „Trials“. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Resultate zufällig entstanden waren, lag bei 1 zu 1020. In Princeton lautete 1987 der Schluss aus 334 Experimenten, dass die sehr guten Ergebnisse aus purem Zufall mit einer Wahrscheinlichkeit von 2 zu 1011 zu erwarten gewesen wären.

Gangstalking

Als Gangstalking wird die organisierte Nachstellung und Belästigung einer Person durch eine fremde Gruppe von Personen bezeichnet.

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Stalking, welches meist von einer einzelnen Person oder seltener von einigen wenigen Personen aus dem Umfeld der Opfers ausgeht, soll Gangstalking meist von einer großen, für das Opfer unbekannten, Gruppe durchgeführt werden. Die Gründe, warum das Opfer gestalkt wird, sind selten bekannt.

Wegen der große Zahl der Stalker und deren verschleiernden Vorgehensweise fällt es Opfern meist schwer anderen gegenüber glaubwürdig zu machen, dass sie überhaupt verfolgt werden. Vielfach werden Opfer als paranoid angesehen

Opferperspektive

Auffällige Verhaltensweisen von Fremden

Häufig fällt Opfern ein auffälliges Verhalten in ihrer Umgebung auf.

Fremde Personen würden das Opfer häufiger anschauen oder einen Blickkontakt auffällig vermeiden und das Opfer zeitweise verfolgen.

Fremde Personen würden sich auffällig verhalten, etwa das Opfer aus unerfindlichen Gründen angrinsen, häufiger auf die Uhr schauen, sich häufiger am Kopf kratzen oder an die Nase fassen.

Personen würden in Gesprächen, mit dem Opfer oder solchen die das Opfer mithören kann, auf einmal Themen anschneiden, mit welchen sich das Opfer kurz zuvor beschäftigt hatte, wovon diese Personen aber nichts wissen konnten.

Personen würden offen Wissen über das Opfer äußern, welches diese nicht haben dürften, z.B. das Opfer auf offener Straße mit dessen Namen ansprechen.

Bestimmte Merkmale von Personen (Auto-Marken, Auto-Farben, Dachgepäckträger, Hüte, Kleidungsstücke) würden immer wieder auftauchen.

Personen würden auffällig telefonieren oder mit Funkgeräten unterwegs sein.

Personen würden sich allgemein scheinbar irrational verhalten oder grundlos Streit anfangen.

Solche Ereignisse werden von Opfern auch als "Straßentheater" bezeichnet.

Für Außenstehende erscheint gerade die Beschreibung solcher Alltäglichkeiten als besonders paranoid. Sie sehen diese Ereignisse als bloße Zufälle, wie sie im Leben eines jeden Menschen passieren können und etwa durch selektive Wahrnehmung bedingt sind, aber durch Paranoia würden solche Ereignisse nicht als lustige Zufälle betrachtet, sondern als eine Bedrohung durch die Außenwelt gesehen.

Die Opfer hingegen betrachten dies oft als das besonders perfides Vorgehen der Gangstalker: Sie würden zu keiner Zeit zulassen, dass das Opfer einen greifbaren Beweis dafür liefern könnte, dass es tatsächlich gestalkt werde, weshalb das Opfer auch nicht in der Lage sei um Hilfe zu bitten. Man würde sie ja dann für verrückt halten.

Von Kritikern wird entgegen gehalten, dass gerade dieses Misstrauen gegen andere und deren Urteilskraft ein Symptom einer paranoiden Wahrnehmungsstörung sei. Anstatt nach einem helfenden Gespräch zu suchen und mal eine andere Perspektive auf die Vorgänge zuzulassen, gingen sie davon aus, dass andere gleich das Schlimmste von ihnen annehmen würden. Dabei wäre es gerade notwendig, dass sich das Opfer Hilfe suche, um sich eigener Probleme bewusst zu werden.

Einige Gangstalking-Opfer empfehlen das Straßentheater einfach zu ignorieren. Die Stalker würden darauf abzielen, das Opfer zu terrorisieren, sich verunsichern zu lassen ist also nur im Interesse der Täter. Vor wirklich handgreiflichen Übergriffen schreckten die Stalker hingegen zurück, da solche Vorfälle die Polizei auf den Plan rufen könnten und nachweisbar wären. Wenn man kein geeignetes Opfer sei, würden die Stalker von einem ablassen.

Auffälligkeiten im täglichen Leben

Darüber kann es zu weiteren Auffälligkeiten kommen

Angerissene oder unzureichend verschlossene Briefe, verloren gegangene oder verspätete Post

Knacken in Telefonleitungen

anonyme Anrufe und Telefonterror

Häufige Computerabstürze oder Computerprogramme funktionieren ohne Grund nicht mehr

Autos hupen in der Nacht vor der Wohnung des Opfers oder das Opfer wird im Straßenverkehr angehupt

Bankirrtümer

ungewollte Zeitschriften-Abonnements

Spam-Mails mit auf das Opfer zugeschnittenen Inhalten

Verrückte Gegenstände in der Wohnung

Haustiere werden plötzlich krank, vermutlich in Folge von Vergiftung.

Graffitis und Scratchings an Auto, Hauswand und Briefkästen

Zerstochene Reifen

Mahnungen von unbekannten Firmen

Auch hier sollte man nicht hinter jeder ungewöhnlichen Sache einen Zusammenhang mit Stalking sehen.

Gedankenlesen

Als Gedankenlesen (Mind reading) werden Techniken bezeichnet, mit denen man die Gedanken eines anderen Menschen herausfinden oder zumindest abschätzen kann.

In der Psychologie wird die Möglichkeit des Erkennens von Gedanken aus Augenbewegungen, Gestik, Mimik, sprachlicher Ausdrucksweise oder dem Aussehen sowie mittels Fragetechnik oder Suggestionen (Cold Reading) diskutiert. Vielfach werden solche Techniken im Rahmen von NLP oder von Mentalisten verwendet, wobei hier allerdings selten eine kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung stattfindet.

In den Neuro-Wissenschaften werden oft technische Möglichkeiten des Gedankenlesens behandelt (Thought identification), insbesondere mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT).

Die Parapsychologie beschäftigt sich mit Gedankenlesen als Form von Telepathie.

Gehirnwäsche

Als Gehirnwäsche werden psychologische Methoden bezeichnet, die in der Lage sind, Wertvorstellungen und Selbstauffassung einer Person nach einer bestimmten Zielsetzungen ändern zu können (siehe auch: Mind Control).

Anwendung sollen Gehirnwäschen bei Psychogruppen sowie bei der großangelegten Propaganda in totalitären Staaten finden.

Das Grundmuster einer Gehirnwäsche wird in drei Phasen eingeteilt:

• Aufbrechen

d.h. den Menschen für Veränderung zugänglich machen, bisherige Werte/Identität in Frage stellen, für etwas Neues begeistern

• Verändern

d.h. neue Werte/Identität vermitteln, neues Wissen vermitteln, altes Wissen als falsch deklarieren

• Versiegeln

d.h. veränderten Geist für andere Auffassungen verschließen, Dogmatismus, Entwicklung einer Elite-Selbstauffassung, Geringschätzung/Bekämpfung Andersdenkender

HAARP

HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) ist ein US-amerikanisches Forschungsprogramm, das teilweise vom amerikanischen Verteidigungsministerium, und teilweise von mehreren Universitäten finanziert wurde. Gegenstand der Forschungen an einem abgelegenen Ort in Alaska waren das Verhalten der Ionosphäre und die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen.

Die Anlage in Gakona (Alaska) wurde mit 180 Antennenmasten betrieben. Die Sendeleistung der sporadisch aktiven HAARP-Anlage erreicht dabei fast die Leistung der entsprechenden europäischen Anlage EISCAT in Spitzbergen und liegt über der Sendeleistung der russischen Sura-Anlage.

Nach letzten Experimenten im Juni 2014 soll die HAARP-Anlage stillgelegt werden

Neben einer ähnlichen kleineren Anlage (HIPAS) in Alaska und einer Station in Puerto-Rico (Arecibo) gibt es ähnliche Anlagen auch in Europa (EISCAT) und Russland (Projekt Sura).

Technische Daten

HAARP verfügt über eine leistungsfähige Phased-Array-Kurzwellensendeanlage mit einer Sendeleistung (CW) von zur Zeit 960 kW. Im Jahre 1993 wurde mit 18 zusammengeschalteten Elementen begonnen, 1998 wurde die Anzahl auf 48 erhöht. Im Endausbau 2007 sollen 180 Sender betriebsbereit sein. Die derzeitige ERP liegt bei 84 dBW, was etwa 500 MW entspricht, und soll im Endausbau bei 96 dBW liegen, was dann 2007 fast 4000 MW entsprechen würde. Die einzelnen Sender des Typs Continental Electronics D616G (Datenblatt) mit jeweils 10 kW maximaler Sendeleistung wurden speziell für dieses Projekt entwickelt. Der von der Anlage nutzbare Frequenzbereich ist 2,8 bis 10 MHz (Kurzwelle). Zwei der von HAARP benutzten Frequenzen sind 3,39 MHz und 6,99 MHz.

Verschwörungstheorie

Zu dieser Anlage gibt es mehrere Verschwörungstheorien. Manchmal werden die Theorien um HAARP auch mit Chemtrails verknüpft.

Anwendungsmöglichkeiten

Wetterbeeinflussung

Viele Verschwörungstheoretiker halten das HAARP Projekt für einen Versuch zur Wettermanipulation. Durch das Projekt sollen große Mengen Energie an jeder beliebigen Stelle in die Ionosphäre induziert werden können, wodurch es möglich sei das Wetter zu beeinflussen, z.B. etwa künstliche Stürme, Dürren oder Überschwemmungen zu erschaffen.

Kritiker merken hier an, daß dies aufgrund der geringen Leistung von HAARP nicht möglich sei (siehe unten).

Erdbeben

Zum Teil kursiert die Behauptung HAARP könne gezielt Erdbeben verursachen. Dies wurde etwa durch venezolanischen Staats-Medien nach dem Erdbeben von Haiti 2010 behauptet. (siehe auch: Erdbebenwaffe)

Mind Control

Die Wirkung elektromagnetischer Wellen auf das Bewusstsein ist in etwa 150-200 wissenschaftliche Studien erforscht. Elektromagnetische Felder hoher Intensität konnten in einigen Versuchen (A.Schienle) tatsächlich das EEG-Muster des Menschen beeinflussen. Allerdings waren diese Studienergebnisse nicht reproduzierbar, in allen diesen Fällen blieben die EEG-Veränderungen stets asymptomatisch. Einen Beweis für die Hypothese, dass die Anlage in Alaska Effekte auf das Bewußtsein des Menschen hätte, gibt es bislang nicht. (siehe auch: Montauk-Project)

Störung von Kommunikation und Elektrik

Einige Theoretiker sehen die Möglichkeit das HAARP durch eine gezielte Erhitzung von geladenen Partikeln in der Ionosphäre die Mikrowellentransmissionen von Satelliten zu stören, wodurch man diesen Kommunikationsweg abschneiden könnte.

Die durch HAARP verursachbaren elektrischen Störungen sollen sogar soweit gehen, daß sie moderne Flugzeuge oder Raketen (ICBMs) vom Himmel holen könnte (vgl. SDI).

Kommunikationssystem

Einige Theoretiker halten es für möglich, daß man mit HAARP ein Kommunikationsnetzwerk aufbauen könne, das vollkommen ohne Stützung von Satelliten die nördliche Halbkugel abdecken könnte.

ELF-Wellen werden etwa auch zur Kommunikation mit U-Booten benutzt. Allerdings sind die Datenübertragungsraten, aufgrund der niedrigen Frequenz, nur sehr gering.

Kritik: mangelnde Leistung

Die Sendeleistung der amerikanischen HAARP Anlage mit 960 KW (oder der vergleichbaren russischen Sura oder europäischen EISCAT Analge) ist nicht in der Lage einen Sturm künstlich zu erschaffen, die 960 KW entsprechen etwa der Leistung von 680 Haushaltsstaubsaugern. Zum Vergleich: eine einzige Elektrolokomotive der Deutschen Bahn hat mit 7 MW eine etwa 7-fache elektrische Leistung wie die HAARP-Anlage. In Europa ist es außerdem wegen der großen Entfernung bis Alaska nicht leicht die sporadischen Aussendung der HAARP-Anlage zu empfangen, ein guter Kurzwellenempfänger und eine gute Außenantenne sind Voraussetzung.

Bericht des EU-Parlaments

Am 5. Februar 1998 führte Unterausschuß für Sicherheit und Abrüstung des Europäischen Parlaments eine Anhörung durch, die auch HAARP behandelte. Angehörter war der Lehrer und Buchautor Nick Begich, der in seinen Büchern die Meinung vertritt, daß HAARP für "geophysikalische Kriegsführung" genutzt werden kann und somit gegen das ENMOD-Gesetz verstoße. Das Ergebnis dieser Anhörung ging in den "Bericht über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik" vom 14. Januar 1999 ein, indem HAARP als "Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem" stark kritisiert wird. Begich betreibt einen Onlinehandel für Handyaufkleber die angeblich die Strahlung von Handys günstig beeinflussen soll, er erhielt ein Dr. hc einer indischen Fernuniversität, die derartige Titel an Einzahler von 350 US Dollar vergibt.

"HAARP-Technologie"

Der Begriff HAARP ist in der verschwörungstheoretischen Szene inzwischen so populär, dass er zum Teil auch völlig losgelöst von der eigentlichen Anlage benutzt wird, sofern die verdächtigen Anlagen nur mit irgendeiner Form von elektromagnetischer Strahlung arbeitet oder auffällige Antennen hat (sog. "HAARP-Technologie").

Hypnose

Hypnose bezeichnet ein Verfahren mit dem Menschen in einen Trance-Zustand gebracht werden.

In der Trance ist die Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins sowie die Konzentration erhöht, aber eine Kritik durch das Bewusstsein ist verringert. Da die Empfänglichkeit für Hypnose vor allem davon abhängt wie weit der Hypnotisierte bereit ist darauf einzugehen ("Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose") ist die Hypnose nicht gerade ein Ideales Mittel zur Mind Control, allerdings ist sie sobald der Patient den falschen Leuten vertraut ein einfaches und effektives Manipulationsmittel.

Beispiele hierfür sind einige Fälle aus der Recovered-Memory-Therapie, laut den Anhängern dieser Therapieform werden traumatische Ereignisse soweit verdrängt, dass sie bewusst nicht mehr erinnerbar wären (aber unterbewusst wirken). Die Erinnerungen wurden in der Therapie durch Regressionshypnose wiederhergestellt um sie verarbeitbar zu machen, dass die dabei wiederhergestellten Erinnerungen meist UFO-Entführungen, Rituellen Missbrauch und frühere Reinkarnationen betrafen zeigt sehr deutlich in welcher Szene diese Therapieform wirklich anerkannt wurde, was laut Kritikern darauf zurück zuführen sei, dass die Therapie die Anworten liefert die das Publikum (Verschwörungstheoretiker, UFOlogen, Esoteriker) hören wollte.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten unterdessen das durch die Ausschaltung des kritischen Bewusstsein bei der Hypnose die unbewusste Phantasie der Patienten sehr schnell Informationen dazu dichtet und sie als Realität behandelt, so das es leicht ist durch gezieltes suggerieren den Patienten eine Erinnerung erfinden zu lassen.

Mikrowellen-Terror

Electronic Harassment (engl. elektronische Belästigung) bezeichnet eine das terrorisieren einer Person (TI, "Targeted Individual", Zielperson) mit elektromagnetischen Feldern und Strahlen. Es wird oft in Zusammenhang mit Gangstalking berichtet.

Berichte von Beeinflussungsapparaten sind in der Tat älter als die Maxwell'schen Gesetze. So berichtete James Tilly Matthews Anfang des 19. Jahrhunderts von einer Maschine die er "Air loom" nannte. Die Air Loom erzeuge mittels pneumatischer Chemie Strahlen, welche bei Menschen körperliche Symptome auslösten. Matthews gilt heute als erster dokumentierter Fall von paranoider Schizophrenie.

Der Psychoanalytiker Victor Tausk veröffentlichte 1919 zu diesem Thema den Artikel "Über die Entstehung des Beeinflussungsapparates in der Schizophrenie". Darin stellt er fest, dass die angeblich von den Beeinflussungsapparaten erzeugten Symptome auch bei gewöhnlichen schizophrenen Patienten beobachtet werden können. In einem Patienten könnte sich mit der Zeit die Vorstellung entwickeln, dass seine Krankheitssymptome Resultat einer äußeren Beeinflussung sind. Aus dieser Beeinflussungsidee kann sich wiederum die grobe Vorstellung entwickeln, dass eine Gruppe unbekannter Feinde mit einem Beeinflussungsapparat auf einen einwirke (es sind aber auch andere Erklärungsmodelle, wie z.B. Telepathie möglich). Mit der Zeit würden sich konkretere Vorstellungen über die Feinde und die Funktionsweise des Beeinflussungsapparats entwickeln.

Mind-Control

Mind Control beschreibt Gedanken- beziehungsweise Bewußtseinskontrolle. Mind Control ist ein in Verschwörungstheorien häufig wiederzufindender Faktor, schließlich stellt sich für viele Verschwörungstheoretiker immer wieder die Frage "Wer will, dass ich das glaube?".

Allerdings wird Mind Control auch gerne von der Allgemeinheit als Phantasterei angesehen, da sie in manchen Fällen wie eine Science-Fiction-Story aussieht. Interessant dabei ist, dass die wenigsten zugeben würden, dass sie empfänglich oder auch nur beeinflussbar von Mind Control sind (auch unter denen die an Mind Control glauben). Hierbei stellt sich natürlich wieder die Frage "Wer will, dass die Leute nicht glauben, dass sie beeinflußt werden können?"

Mind Control kann man in 2 Gruppen unterteilen:

• Indirekte (also durch Beeinflussung von Medien, Erlebnissen usw.) in Illuminatus! als Konditionierung (Anpassung) bezeichnet.

• Direkte (durch Beeinflussung des Organismus wie z. B. durch Drogen, Implantate, Strahlungen).

Hierbei gibt es natürlich auch Fälle, die eigentlich nicht in eine dieser Gruppen einzuteilen sind (z. B. Hypnose).

MK Ultra

MK ULTRA (auch MKULTRA) war der Codename für ein geheimes Forschungsprogramm der CIA über Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle, das von 1953 bis in die 1970er Jahre hinein durchgeführt wurde.

Als Ziel des Projekts wurde angegeben, eine perfekte Wahrheitsdroge für die Verwendung im Verhör von Sowjet-Spionen im Kalten Krieg zu entwickeln, sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. In Teilen überschnitten sich die Arbeiten auch mit den Forschungen anderer US-Programme zu biologischen Waffen. Der wissenschaftliche Leiter war Dr. Ewan Cameron, die Gesamtleitung hatte Dr. Sydney Gottlieb. Die überwiegend gesundheitsschädlichen bis lebensgefährlichen Experimente wurden ohne Wissen oder Zustimmung der Versuchspersonen durchgeführt. Dazu gehörten Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen, darunter Ken Kesey, der Autor des Buches "Einer flog über das Kuckucksnest". Diese Projekte entstanden vor dem Hintergrund des Antikommunismus während der McCarthy-Ära in den 1950er Jahren in den USA.

Anfänge

MKULTRA wurde auf Befehl des CIA-Direktors Allen Dulles im April 1953 begonnen. Es war der Nachfolger der Projekte ARTICHOKE und BLUEBIRD und wurde hauptsächlich in den USA und Kanada, aber auch in Europa betrieben. Dies war offiziell vor allem eine Reaktion auf Gedankenkontrolltechniken, die angeblich von Sowjets, Chinesen und Nordkoreanern gegen US-Kriegsgefangene im Koreakrieg eingesetzt wurden, was unter dem Namen "Brainwashing", zu deutsch: "Gehirnwäsche", bekannt wurde. Eine wichtige Motivation bildeten auch die stalinistischen Schauprozesse der 1930er Jahre und der Prozess gegen den ungarischen Kardinal Jozsef Mindszenty im Jahr 1949, bei denen die Beschuldigten offenbar unter Drogeneinfluss und Folter Geständnisse unterschrieben hatten und sich vor Gericht selbst Taten bezichtigten, die sie nicht begangen hatten.

Neben dem Willen, ähnliche Methoden auf die eigenen Gefangenen anzuwenden, hatte die CIA auch Interesse daran, fremde Herrscher mit derartigen Techniken manipulieren zu können. Später soll es mehrere Pläne gegeben haben, den kubanischen Staatschef Fidel Castro zu beeinflussen.

Ziele und Umsetzung

Oberstes Ziel war laut CIA die "Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens". Eines der wenigen öffentlich bekannt gewordenen Beispiele ist die Verhörmethode, die die Britische Armee bei Gefangenen in Nordirland verwendete. Sie wurde als "UDIT" (Ulster Depth Interrogation Techniques) bezeichnet und nach Berichten und Daten des britischen Innenministeriums 1972 veröffentlicht (durch den Psychologen T. Shallice der Londoner Universität). Der für die UDIT-Methode verantwortliche britische Kommandeur wurde in den 1980er Jahren bei einem Urlaub in Osnabrück durch einen "terroristischen Anschlag der IRA" getötet.

MK steht tatsächlich für "Mind Kontrol", hier bewusst mit "K" geschrieben, weil die Forschungen angeblich auf deutsche Experimente des Dritten Reiches zurückgingen. Im Gegensatz zu den amerikanischen und russischen sind jedoch keine deutschen Forschungen in dieser Richtung belegbar. Joseph Goebbels, Leiter des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, war zwar ein Meister seines Fachs, jedoch wurde die Gehirnwäsche historisch offenbar erst nach dem Krieg in Amerika und später in der UdSSR erforscht.

Aktivitäten

MKULTRA umfasste nach Angaben des damaligen CIA-Direktors Admiral Stansfield Turner 149 Unterprojekte, wovon mindestens 14 sicher Menschenversuche waren, weitere 6 Projekte Versuche an unwissenden Menschen sowie 19 Projekte eventuell mit Menschenversuchen. Erforscht wurden die Wirkungen von Drogen (z.B. Alkohol und LSD), Giften, Chemikalien, Hypnose, Psychotherapie, Elektroschocks, Gas, Krankheitserregern, Erntesabotage, künstliche Gehirnerschütterung, Operationen usw.. Durchgeführt wurden die Experimente an 44 Universitäten, 12 Krankenhäusern, 3 Gefängnissen und 15 nicht näher bezeichneten "Forschungseinrichtungen" (Heiner Gehring: Versklavte Gehirne, 2001, Kopp-Verlag). Es ist erwiesen, dass zahlreiche Versuchspersonen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davontrugen, bis hin zum Tod (siehe unten Die Olson-Affäre). Die Praxis von Entführungen zu Versuchszwecken wurde, zumindest für das MKULTRA-Projekt, von der CIA selbst bestätigt (A. Collins: In the sleep room. The story of the CIA brainwashing experiments in Canada, Lester & Torpen, Toronto, 1988 sowie H.M. Weinstein: Psychiatry and the CIA: Victims of Mind Control, American Psychiatric Press, Washington, 1990).

Beteiligung ehemaliger KZ-Ärzte

Im Rahmen des Projekts Paperclip setzten die USA zahlreiche deutsche Wissenschaftler ein, darunter auch ehemalige deutsche KZ-Ärzte, die erwiesenermaßen in großem Stil an den Experimenten mitwirkten. Sie durften ihre durch das Kriegsende unterbrochenen Menschenversuche im Rahmen von MKULTRA auch in Deutschland fortführen. Dies wird in dem ARD-Dokumentarfilm "Deckname Artischocke - Die geheimen Menschenversuche der CIA" (siehe Weblinks) und in einem darauf aufbauenden Buch detailliert dargelegt ("Egmont Koch und Michael Wech: Deckname Artischocke", Goldmann, 2004). Dazu gehörten unter anderem:

Dr. Samuel Rascher, der während des Kriegs russische und polnische Kriegsgefangene im KZ in große Wannen mit kaltem Wasser zwischen 2,5 und 12 Grad Celsius gelegt hatte und deren Sterben dokumentierte.

Professor Kurt Blome hatte Menschenversuche mit Bakterien und Viren durchgeführt und mit Pesterregern an Menschen experimentiert.

Dr. Walter Paul Schreiber infizierte KZ-Insassen mit Fleckfieber und Malaria und spritzte Phenol als Hinrichtungsmethode.

Der MKULTRA-Bakteriologe Dr. Frank Olson war öfters beruflich in Europa und wurde Zeuge der von den ehemaligen Nazi-Wissenschaftlern durchgeführten Menschenversuche. Es wird vermutet, dass diese Erlebnisse eine schwere persönliche Krise auslösten, die schließlich zu seinem gewaltsamen Tod führten.

Protokoll eines Experimentes

Harold Blauer starb am 8. Januar 1953, nachdem er mehrfach hohe Dosen einer synthetisch hergestellten Variante der Droge Mescalin im Rahmen von MKULTRA-Experimenten am New York State Psychiatric Institute erhalten hatte. Seine Witwe erhob nach seinem Tod Anzeige, im Verlauf des Prozesses vertuschten die Behörden die wahre Todesursache. Das folgende Protokoll beschreibt den Verlauf der tödlichen Infusion, die zu einem Kreislaufkollaps und Herzversagen führte. Zitiert aus: Egmont Koch und Michael Wech: "Deckname Artischocke", Goldmann, 2004, S. 136.

9.53 Uhr Injektion beginnt, ruhelose Bewegungen, Protest gegen die Injektion.

9.55 Uhr Injektion endet.

9.59 Uhr [...] sehr ruhelos, muss von der Schwester festgehalten werden, nicht ansprechbar [...] wildes Rudern mit den Armen, heftiges Schwitzen [...]

10.01 Uhr [...] Patient richtet sich im Bett auf, komplette Versteifung des Körpers [...] schnarchendes Atmen 32/min, Puls 120/min [...] Zähne zusammengebissen, Schaum vor dem Mund [...] rollende Augenbewegungen [...]

10.04 Uhr [...] Verkrampfung der Rückenmuskulatur [...]

10.05 Uhr [...] steife Extremitäten, Pupillen leicht erweitert, reagiert nicht auf Licht [...]

10.09 Uhr [...] allgemeine Errötung des Gesichts und der Brust [...] weiterhin starkes Schwitzen [...] Tremor der unteren Extremitäten, Schaum vor dem Mund [...]

10.10 Uhr [...] weiterhin schnarchende Atmung 28/min, unregelmässig [...] versteifter Kiefer [...]

11.05 Uhr [...] vereinzeltes Aufbäumen, heftige Arm- und Beinbewegungen [...] redet wirr von "Murphy", meist zusammenhangslos, vorübergehend ansprechbar [...]

11.12 Uhr [...] gesteigerte Unruhe, unterbrochene Versteifung [...]

11.17 Uhr [...] redet nicht mehr [...] fällt ins Koma, immer noch unruhig [...]

11.30 Uhr starke, schnarchende Atmung [...]

11.45 Uhr [...] ruhiges, tiefes Koma.

Laut Protokoll endete das Experiment um 12.15 mit dem Tod der Versuchsperson.

Aktenvernichtung

Da die meisten Dokumente 1972 unter dem damaligen CIA-Direktor Richard Helms vorsätzlich und illegal vernichtet wurden, ist es fast unmöglich, das gesamte Projekt mit seinen mehr als 150 individuellen Forschungsprojekten und den zugehörigen CIA-Programmen nachzuvollziehen. Es existieren jedoch genügend Akten, um die wesentlichen Strukturen und zahlreiche Programme zu rekonstruieren. Mehrere staatliche Untersuchungskommissionen beschäftigten sich mit MKULTRA (siehe Offizielle Untersuchungen). Ein Teil der erhaltenen Dokumente wurde mittlerweile der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (siehe Weblinks).

Offizielle Untersuchungen

Es gab in den USA mehrere offizielle Untersuchungskommissionen zu MKULTRA. 1975 untersuchte die von Präsident Gerald Ford eingesetzte Rockefeller-Kommission die Vorgänge, was unter anderem zur Aufdeckung der sogenannten Olson-Affäre führte (siehe unten). Im Jahr 1977 befasste sich das Church-Komitee des amerikanischen US-Kongresses mit der Aufklärung, eine wichtige Rolle im Ausschuss spielte dabei Senator Edward Kennedy. Zahlreiche Opfer der Menschenversuche wurden dabei als Zeugen gehört.

Im Bericht des Church-Komitee schrieb Edward Kennedy im August 1977:

Der Deputy Director der CIA gab an, dass über 30 Universitäten und Institutionen an "intensiven Test- und Forschungsprogrammen" beteiligt waren, die Drogenversuche an unwissenden Menschen "aller sozialen Schichten, aus den USA und anderen Ländern" umfassten. Zahlreiche Tests beinhalteten die Gabe von LSD an "unwissende Personen in Alltagssituationen". Mindestens ein Todesfall, der von Dr. Frank Olson, war eine Folge der Experimente. Die Behörde gab selbst zu, dass die Tests kaum einen wissenschaftlichen Sinn hatten. Die für die Beaufsichtigung der Experimente eingesetzten Agenten hatten keinerlei wissenschaftliche Qualifikation.

Die Olson-Affäre

Im Jahr 1975 fand die Rockefeller-Kommission zur Untersuchung illegaler CIA-Aktivitäten innerhalb der USA Hinweise auf mysteriöse Umstände beim Tod des MKULTRA-Wissenschaftlers Dr. Frank Olson im Jahr 1953. Offiziell starb Olson nach einem selbstverursachten Sturz durch die Glasscheibe eines geschlossenen Fensters im 10. Stock eines New Yorker Hotels. Der Bakteriologe war an der Entwicklung von biologischen Waffen wie Anthrax beteiligt und besaß umfangreiche Kenntnisse über die Menschenversuche im Rahmen von MKULTRA.

Laut dem ARD-Dokumentarfilm "Deckname Artischocke" (siehe Weblinks) sah Olson auf seiner letzten Europareise im August 1953 in Berlin, wie Menschen bei Experimenten so lange gequält wurden, bis sie starben. Gegenüber Kollegen hatte er sich tief erschüttert über die Praktiken im Rahmen von MKULTRA gezeigt. Private Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass er einen Ausstieg aus dem Projekt erwog.

Laut der 1975 untersuchten CIA-Dokumente stand Olson bei seinem Tod unter dem Einfluss der halluzinogenen Droge LSD, die ihm von der CIA als "unfreiwilliger Testperson" verabreicht worden war. Dies löste einen Skandal in den USA aus. Die US-Regierung unter Gerald Ford legte durch die Zahlung von 750.000 US-Dollar an die Witwe und eine persönliche Entschuldigung des Präsidenten die Angelegenheit rasch bei, um eine drohende gerichtliche Untersuchung des Falls abzuwenden, bei der eventuell Geheimdokumente über MKULTRA an die Öffentlichkeit geraten wären. Die Witwe erhielt vom damaligen CIA-Direktor William Colby eine Reihe von Dokumenten, die die Selbstmordversion unter Drogeneinfluss stützten. An der Vorbereitung dieser schnellen Lösung der Affäre waren Richard Cheney, damals Stabschef im Weißen Haus, sowie Donald Rumsfeld maßgeblich beteiligt.

Hinweise auf Mord / Der Tod eines Ex-CIA-Direktors

Der Sohn Dr. Eric Olson ließ den Leichnam seines Vaters 1993 exhumieren und von einem Expertenteam obduzieren, wobei sich deutliche Hinweise auf einen Mord und gegen die offizielle Selbstmordversion ergaben. Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Stephen Saracco, eröffnete daraufhin ein Ermittlungsverfahren. Die CIA und das US-Justizministerium blockierten jedoch die Ermittlungen. Nach monatelangen Verhandlungen erkämpfte Saracco das Recht auf eine Vernehmung mehrerer Zeugen durch eine Grand Jury. Er plante unter anderem, den 1975 amtierenden CIA-Direktor William Colby vorzuladen. Dieser starb jedoch kurz nach Bekanntwerden der geplanten Vorladung unter ungeklärten Umständen bei einem nächtlichen Ausflug mit seinem Kanu. Entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten hatte er keine Schwimmweste getragen und auch seiner Frau nichts von seinem ungewöhnlichen Ausflug erzählt.

Das Verfahren im Fall Olson wurde schließlich nach über achtjähriger Ermittlungsdauer ohne Klageerhebung eingestellt. Viele meinen, dass Olson als potentielles Sicherheitsrisiko von der CIA ermordet wurde. Auch einige ehemalige Kollegen haben sich ausdrücklich gegen die Selbstmordthese ausgesprochen (siehe Weblinks und externe Referenzen). Als einer der möglichen Gründe wird angeführt, dass die USA die Entwicklung von biologischen Waffen stets bestritten hatten und befürchteten, im Propagandakrieg mit der Sowjetunion durch mögliche Enthüllungen Olsons einen Rückschlag zu erleiden. Außerdem wird darüber spekuliert, ob Olson über den eventuellen Einsatz von biologischen Waffen im Koreakrieg informiert war. Der chinesische Premierminister Zhou Enlai hatte den USA den Einsatz vorgeworfen, diese hatten den Vorwurf aber vehement dementiert.

Montauk-Projekt

Das Montauk-Projekt ist laut einer populären Verschwörungstheorie eine Serie von Geheimversuchen der US-Regierung, die auf dem Luftwaffenstützpunkt Camp Hero in Montauk auf Long Island durchgeführt worden sein sollen.

Sie nahm ihren Anfang in dem 1992 veröffentlichten Buch The Montauk Project: Experiments in Time von Preston Nichols. Er behauptete, dass in den 70er und 80er Jahren durch eine Radaranlage des (laut der US Airforce 1981 geschlossenen) Camp Hero die Gedanken von Millionen von Amerikanern ferngesteuert worden wären (vermutlich durch Elektromagnetische Wellen). Nichols veröffentlichte mehrere Fortsetzungen, die das angebliche Geheimprogramm der US-Regierung als immer weitreichender und verzweigter darstellten und auch mit dem Philadelphia-Experiment (einer anderen Verschwörungstheorie) in Verbindung brachten. Die Bücher erreichten eine Auflage von insgesamt über 100.000 Exemplaren. Zahlreiche angebliche Opfer der Experimente meldeten sich, Bücher anderer Autoren über das Thema erschienen und im Internet finden sich eine Vielzahl von Websites, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Die von Nichols aufgestellten Behauptungen entbehren meist jeglicher Belege und sind teilweise widersprüchlich.

Projekt Bluebird

BLUEBIRD war der Codename für ein CIA-Forschungsprogramm welches spezielle Verhörmethode beinhaltete, einschließlich die Nutzung von Drogen, Hypnose und Isolation. Es dauerte von 1949 bis 1950, als es in "ARTICHOKE" umbenannt wurde, und letztendlich zu MK ULTRA. Die Verantwortung für das Projekt lag hauptsächlich beim Office of Scientific Intelligence.

Wahrnehmungstäuschungen

Wahrnehmungstäuschungen, Bezeichnung für Phänomene, bei denen der Wahrnehmungseindruck von bestimmten Erwartungen abweicht. Diese Erwartungen werden dabei zumeist durch eine elementare physikalische Beschreibung des Reizes bestimmt (z.B. Müller-Lyersche Täuschung). Steht die Wahrnehmung nicht in Einklang mit einer solchen Beschreibung, wird sie als illusionär oder Wahrnehmungstäuschung bezeichnet. Der Vergleichsmaßstab für die Wahrnehmungstäuschungen ist also zumeist ein fiktives veridikales und unmittelbares Wahrnehmen der physikalischen Situation, womit verkannt wird, daß es nicht Aufgabe des Wahrnehmungssystems ist, eine lokale, physikalisch korrekte Beschreibung des physikalischen Inputs zu erlauben (Wahrnehmung). Wahrnehmungstäuschungen waren zwar historisch Anlaß, sich erstmals mit der Natur der Wahrnehmung theoretisch zu beschäftigen, doch hat sich mit wachsender Theoriebildung das naive Bild eines lokalen physikalischen Vergleichsmaßstabes für die Wahrnehmung und eine alltagspsychologische, prätheoretische Klassifikation der Wahrnehmungsphänomene in “normale” und “illusionäre” als hinderlich für ein Verständnis der Prinzipien der Wahrnehmung erwiesen. In welchem Maße ein Wahrnehmungsphänomen als erklärungsbedürftig angesehen wird, hängt alleine davon ab, wie gut es sich mit gegenwärtig verfügbaren theoretischen Vorstellungen in Einklang bringen läßt.


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