Elektromagnetische Gehirnwäsche: Das eigene Denken als Angriffsziel


Gehirnwäsche: Brechen einer Persönlichkeit

Es gibt zwei Möglichkeiten, in einen Zustand der Apathie zu geraten und den Glauben daran zu verlieren, daß Handeln einen Sinn hat: Entweder geschieht das durch einen plötzlichen seelischen Zusammenbruch oder in einem langsamen Prozeß der Selbstaufgabe. Der Zusammenbruch durch einen Schock ist ziemlich selten, denn der plötzliche Druck setzt automatisch einen Abwehrmechanismus in Gang; abgesehen davon ist sich jeder Mensch dessen bewußt, daß er bedroht ist, und das festigt seine Widerstandsfähigkeit.

1969 Zeit.de - Gehirnwäsche: So wird das Opfer weich gemacht

Angriffsziel: Das Gehirn

Um das Problem in einem Gleichnis zu veranschaulichen : Es ist schwer Eisen zu verbiegen , leichter ist es , eine Gummimasse zu verdrehen - wie leicht ist es dann , wenn es sich um den immateriellen Geist eines Menschen handelt , auch wenn dieser im Charakter als noch so gefestigt erscheint . . .

Aufbau der drei Angriffspunkte

Faktor 1: Das Bewusstsein, bestehend aus kognitivem Denken (Erkennen) und Wahrnehmung , Intelligenz und die Schaltkreise des Gehirns mit dem angekoppelten Gedächtnis (das EEG - Elektroenzephalogramm verdeutlicht die Aktivitäten des Gehirns)

Faktor 2: Unbewusstsein, gemeint ist das Verhalten und das Nichtwissen (unkontrollierbar)

Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle

Faktor 3: Biologie, d.h. die Körperfunktionen und die Gehirnregionen (z.B. die Zirbeldrüse) mit den Neurotransmitter- und Hormonaktivitäten, Giftmedizin und Nahrungsmittel (Zucker, Aspartam, Natriumglutamat, Farbstoffe, Pestizide usw.)


Damit die individuelle Gehirnwäsche überhaupt begonnen werden kann, muß die entsprechende Atmosphäre hergestellt werden: Dem Bürger müssen menschliche Grundrechte entzogen werden; er muß dabei das volle Bewußtsein haben oder ahnen, daß es im Staate eine aktive Organisation gibt, gegen die man sich legal nicht wehren kann. Diese Aufgabe erfüllt etwa seit dem 19. Jahrhundert die Geheimpolizei. Ob diese Institution allmächtig oder nur mächtig ist – sie bleibt eine Institution, vor der man sich fürchten muß, egal ob man ein reines oder ein unreines Gewissen hat.

1969 Zeit.de - Gehirnwäsche: So wird das Opfer weich gemacht

Gehirnwäsche: Von Geheimdiensten, Wissenschaftlern und Agenten

Zersetzung einer Persönlichkeit

Wer nicht ins System passt oder gar gegen das System kämpft, der muss gleichgeschaltet werden. Das ist das Prinzip totalitärer Regime. Die chinesischen Kommunisten in der Kulturrevolution, der russische Geheimdienst KGB, aber auch der US-amerikanische Geheimdienst CIA in Guantanamo haben Praktiken der sogenannten Gehirnwäsche eingesetzt. Das Ziel: Feindliche Kräfte wirkungsvoll zu schwächen oder Geständnisse zu erhalten.

Methoden, die auch in Deutschland Praxis waren: Die Stasi nannte sie "Zersetzung" und setzte diese gezielt gegen politische Kritiker und Gefangene ein.

Auch die Vereinten Nationen konnten Hans-Jürgen Breitbarth nicht schützen. Nur ein Jahr nachdem die UNO die Methode der "Gehirnwäsche" in ihre "Erklärung über den Schutz aller Personen vor Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe" (Nr. 3452, 9. Dezember 1975) einbezogen, wurde der DDR-Bürger von der Stasi verhaftet. Schon längst hatte das Ministerium für Staatssicherheit auf höchst systematischem Niveau manipulative Psychotechniken erarbeitet.

Damit versuchte es ihre Bürger umzupolen, wenn sie aus Sicht der Stasi als feindlich-negativ einzustufen waren. Auch Hans-Jürgen Breitbarth.

Begriffsklärung: Gehirnwäsche oder Zersetzung

Der Begriff der Gehirnwäsche soll aus der Zeit um 1950 während des Koreakriegs stammen. Andere Quellen führen ihn auf den Schriftsteller George Orwell zurück, der im Jahre 1948 seinen Roman über den perfekten Überwachungsstaat unter dem Titel "1984" veröffentlichte. Allerdings konnte sich der Begriff ausschließlich im Volksmund durchsetzen. "Es ist eine sehr unseriöse Bezeichnung", führt der Psychologe Hans-Eberhard Zahn aus: "Denn es wird ja gar nichts aus dem Gehirn gewaschen oder getilgt, sondern im Gegenteil: Es wird einiges hineingesetzt." Daher hält Zahn die Begriffe der Zersetzung oder der Umprogrammierung für angemessen. Denn entgegen aller Gerüchte kann ein Gehirn nicht wie eine Festplatte gelöscht werden; vielmehr wird – um in der Computersprache zu bleiben – die Software verändert.

Umprogrammieren der neuronalen Software

Inwieweit die Neuronen des Gehirns tatsächlich umprogrammiert werden können, hat nicht einmal die Stasi erforscht. Denn dazu hätte sie den Gefangenen in der gesamten Untersuchungshaft Elektroden an den Kopf heften müssen. Dies aber hätte die Methoden entkräftet, weil sich dadurch der Gefangene als Versuchsobjekt hätte erkennen können. Fest steht allerdings, dass bestimmte Regionen des Gehirns wie etwa das Angstzentrum besonders stark angeregt werden.

Dies taten die Mitarbeiter der Stasi zunächst im privaten Umfeld: Sie brachen beispielsweise mehrmals heimlich in private Wohnungen ein, entfernten nach und nach Gegenstände oder stellten sie um – damit der Bewohner allmählich anfing, an seinem Verstand zu zweifeln. Zusätzlich streute der Bereich "Operative Psychologie" der Stasi Gerüchte am Arbeitsplatz und im Freundeskreis, um den Menschen nach und nach mürbe zu machen. Perfektioniert, weil konzentriert, hat das MfS jedoch seine Zersetzungsmaßnahmen in den Untersuchungsgefängnissen eingesetzt. Dort, wo der Verstand durch keine anderen Einflüsse mehr geschützt werden konnte.

Konzentrierte Zersetzungsmaßnahmen mit System

Die Verhaftung kommt plötzlich, der Verhaftete wird stundenlang in einer winzigen Zelle in einem dunklen Transporter umher gefahren, bis er nicht mehr weiß, wo er ist. Dann plötzlich blendende Helligkeit, vollständiges Ausziehen, peinlich genaue Kontrolle sämtlicher Körperöffnungen, der Verlust des Namens im Tausch gegen eine Nummer, eine karge Zelle, stundenlange Verhöre. An die ersten Momente erinnert sich Hans-Jürgen Breitbarth nur allzu gut: "Sie gehen durch diese Gänge, gehen in Ihre Zelle, Sie nehmen links, rechts überhaupt nichts mehr wahr. Sie stehen neben sich. Sie können keinen klaren Gedanken fassen." Mehrere Monate lang erlebte er unter anderem in Plauen die zerstörerische Macht der Stasi. "Nichts war vorhersehbar; alles änderte sich von einer Sekunde zur nächsten", beschreibt Breitbarth das Erlittene. "Man kann sich nicht in die Gedankengänge eines solchen Menschen hineinversetzen, von dem man da verhört wird; der nach so vollkommen anderen Regeln handelt als es menschlich erfassbar ist."

Die Stasi-Mitarbeiter erstellten zuvor eine genaue Analyse der Persönlichkeitsstruktur des Opfers. Sie kannten jede Vorliebe und jede Schwäche, studierten sogar die Krankenakten, wie im Fall von Mario Röllig. Auch er sollte 1987 im Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen von allem, was seine Identität ausmachte, entkoppelt werden: Von der Familie, Freunden, Kollegen – allen Vertrauten.

Mario Röllig: "Der Stasi-Offizier zeigte mir ein Foto meiner Nichte und sagte dann 'die ist niedlich die Kleine' und ich sagte 'ja' und in dem Moment sagte der 'wenn Sie hier weiter schweigen, dann weisen wir Ihrer Schwester nach, dass sie von ihrem Fluchtversuch was wusste, dann wird die natürlich auch hier inhaftiert, das Kind kommt dann ins Heim; es liegt jetzt ganz an Ihnen'."

Jeder gegen Jeden

Die Verhörten sollten einsehen, dass sie gegen die angeblich moralisch einwandfreien Gesetze der DDR verstoßen hatten – und sie sollten sich selbst oder andere verraten. Jeder sollte gegen Jeden ausgespielt werden. "Darin liegt die Perfektion dieses Systems: Jeder Überwachte sollte zum Überwacher des anderen werden. Keiner kann keinem mehr trauen", erläutert Hans-Eberhard Zahn. Der inzwischen 81 Jahre alte Psychologe war vor mehr als vierzig Jahren selbst Gefangener der Stasi in Hohenschönhausen und vereint so die Sichtweise des Betroffenen mit der des Fachmanns.

Denn die DDR missbrauchte sämtliche Erkenntnisse aus Psychologie und Psychiatrie; schließlich war die explizit körperliche Folter im Selbstverständnis der DDR verboten. "Während diese Theorien ursprünglich zum Wohle des Menschen angelegt sind, um die Entwicklung der Persönlichkeit voranzubringen, hat die Stasi das Ganze ins Gegenteil verkehrt", sagt der Psychologe Stefan Trobisch-Lütge.

Wissenschaftliche Manipulation

Das Ministerium für Staatssicherheit erhob diese Form der Manipulation sogar zur Wissenschaft. An der Juristischen Hochschule des MfS, auf dem Gelände der heutigen Universität Potsdam-Golm, erforschten und lehrten Stasi-Mitarbeiter die Technik der Zersetzung. Die Juristische Hochschule sammelte unter anderem die Erkenntnisse aus der Misshandlung politischer Gefangener in der gesamten DDR und wertete sie akribisch aus. Fast vierzig Jahre lang erhielten die künftigen Verhör-Offiziere hier sogar Diplome und Doktortitel.

Ihr gesamtes Forschen zielte darauf ab, den verlässlichsten Weg zu einer erfolgreichen Zersetzung zu finden, wobei das Opfer alles in Frage stellt, was es bisher für wahr und richtig gehalten hat – und es allem und jedem misstraut, dem es vorher vertraut hat.

Die gewonnenen Erkenntnisse flossen auch in ein Praxiswörterbuch der Stasi ein, in dem unter dem Stichwort "Zersetzung, operative" steht: "Ziel der Zersetzung ist die Zersplitterung, Lähmung, Desorganisierung und Isolierung feindlich-negativer Kräfte, um dadurch eine differenzierte politisch-ideologische Rückgewinnung zu ermöglichen."

Unbekannte Zahl unbekannter Opfer

Die Zersetzungsmaßnahmen konnten zwar in vielen Fällen den Widerstandswillen der Opfer brechen. Doch es gelang der Stasi nicht, diese sogenannten "feindlich-negativen Kräfte" zu überzeugten DDR-Sozialisten umzuprogrammieren. Oftmals erreichte sie das genaue Gegenteil, weil ihr Umgang mit den Menschen deren Regimekritik bestätigte und untermauerte. Rund 300.000 politische Gefangene gab es bis zum Mauerfall. Die gesamte Zahl der Zersetzungsopfer ist aber ungleich höher, da sie nicht ausschließlich hinter Gittern stattfand. Ein Trauma ist aber nicht davon abhängig, wie lange oder wie häufig die Stasi eine Persönlichkeit zu zerstören suchte, weiß Mario Röllig: „Jeder, und wenn er nur für 24 oder 48 Stunden beim Staatssicherheitsdienst inhaftiert war, der ist nie als gleicher Mensch wieder rausgekommen“.

Seit Jahren suchen und finden Betroffene Hilfe in Beratungsstellen wie Gegenwind in Berlin. Dort betreut der Psychologe Stefan Trobisch-Lütge politisch Traumatisierte der DDR-Diktatur. Selbst zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ist das noch nötig: „Man muss wirklich sagen, dass ein Großteil der Personen, die die Untersuchungshaft der Staatssicherheit durchlebt haben, nachhaltig geschädigt ist“, stellt Trobisch-Lütge immer wieder fest. Dennoch ist die weitere finanzielle Förderung mit öffentlichen Mitteln für 2010 unsicher. Das politische Interesse scheint an Anlaufstellen wie Gegenwind nachzulassen. Nicht zuletzt dies bedeutet für Hans-Jürgen Breitbarth, Hans-Eberhard Zahn und Mario Röllig ebenso wie für all die anderen teils unbekannten Opfer, dass sie wohl nie wirklich mit der Manipulation ihrer Psyche abschließen können.

Adressen & Links

Informationen zu den Methoden der Stasi, Zeitzeugen und Führungen in der Gedenkstätte bieten die Internetseiten der Stiftung Hohenschönhausen.

www.stiftung-hsh.de

Gegenwind

Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der DDR-Diktatur

Bredowstr. 36

10551 Berlin-Moabit

Tel.: (030) 39 87 98 - 11/12

Fax: (030) 39 87 98 - 13

E-Mail: gegenwindberlin@aol.com

Internet: www.beratungsstelle-gegenwind.de

Die Internetseiten der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ("Birthler-Behörde") bieten weiterführende Informationen sowie eine Liste der Außenstellen:

www.bstu.bund.de

Literatur

Klaus Behnke und Jürgen Fuchs (Hg.)

"Zersetzung der Seele – Psychologie und Psychiatrie im Dienste der Stasi"

Rotbuch Verlag (2002)

346 Seiten

Hubertus Knabe

"Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten"

List Tb., 2007

382 Seiten, 8,95 Euro

Hubertus Knabe

"Die Täter sind unter uns: Über das Schönreden der SED-Diktatur"

List Tb., 2008,

383 Seiten, 9,95 Euro

Stefan Trobisch-Lütge

"Das späte Gift: Folgen politischer Traumatisierung in der DDR und ihre Behandlung"

Psychosozial-Verlag, 2004

171 Seiten, 19,90 Euro

Quelle: DasErste.de

Die Sicherheit der zivilisierten Welt wird im Weltraum verteidigt. Ja, da staunen Sie. Nicht im Untersuchungsausschuss der Bundesregierung zur NSA-Affäre, auch nicht beim Kaffeekränzchen des ewigen Direktmandats-Grünen Christian Ströbele mit Whistleblower Edward Snowden in Moskau – nein, im Weltall. Während sich die Welt nämlich mit der unerhörten Erkenntnis herumschlägt, dass der US-Geheimdienst seiner Arbeit nachgeht, entfaltet ein mehr als fünfzig Jahre zurückliegendes Ereignis fast unbemerkt Wirkung.

Damals, 1957, als der US-Geheimdienst seiner Arbeit vielleicht noch nicht so gut nachging, erlitten die Vereinigten Staaten einen schweren Schock, weil die Sowjets einfach so den ersten Satelliten der Geschichte in die Erdumlaufbahn geschossen hatten, der vom All aus nun die militärischen Anlagen der Amis auszuspionieren drohte. Das Ding hieß Sputnik, der Schock dann auch, und wie es in den USA nach einem schweren Schock eben üblich ist, wurde umgehend eine neue Behörde gegründet. Die Advanced Research Projects Agency sollte neue, noch abgefahrenere Weltraumtechnologien entwickeln, um den Russen die Butter wieder vom kalten Kriegsbrot zu kratzen.

Was heute niemand so richtig auf dem Radar hat: Es gibt diese Behörde immer noch, nur mehr ergänzt durch das sinnige Präfix „Defense“, weshalb Eisenhowers Baby nun Darpa gerufen wird. Der Weltraum allerdings, der ist inzwischen umgezogen, und zwar dahin, wo moderne Machtkämpfe wahrhaftig ausgefochten werden, und das ist immer noch nicht das Internet von Lieschen Müller oder das Handynetz deutscher Spitzenpolitiker, nein, es ist das menschliche Gehirn.

Warum auch sonst haben Obama und die EU erst in diesem Jahr einen neuen Wettlauf angezettelt und absurde Millionenbeträge in die Erforschung des menschlichen Denkorgans gepumpt? Wissenschaft, Medizin, Menschenwohl? Really? Es geht natürlich allein um die Sicherheit. Dabei leuchtet ein, dass jede potenziell sicherheitsrelevante Information, die das Gehirn erst einmal Richtung Google verlassen hat, nur noch Second Brain sein kann, und damit nicht mehr wirklich zuverlässig. Aber wie kommt man unauffällig an die Substanz, den Info-Rohstoff, die Ressource schlechthin?

Vor wenigen Tagen hat die Darpa bekannt gegeben, in eine neue, viel abgefahrenere Technologie investieren zu wollen, und zwar die tiefe Hirnstimulation per Gehirnimplantation. Mögliche Arbeitstitel: Deep Thought Down oder auch: Friendly Firing. Offiziell soll das Projekt erst mal dem plausiblen Zweck dienen, traumatisierte Kriegsveteranen wieder auf die neuronale Spur zu bringen und dann auch die Anwendung für viele verbreitete andere psychiatrische Störungen zu erforschen.

Raffinierter Trick, zumal aus der zivilen Klinik von Fällen berichtet wird, in denen man aus Schwerstdepressiven per Stromstößchen sonnige Wesen macht. Wenn sich nun die amerikanische Psychiatric Association mit ihrem weltweit genutzten Diagnosehandbuch DSM weiter so erfinderisch zeigt, wenn es um neue psychische Leiden geht, dann haben in 20 Jahren mehr Menschen ein Implantat im Kopf als einen Internetanschluss zu Hause.

Aber es gibt immer noch einen Ausweg: das Weltall, das genuine, die große Zuflucht, unendliche Weiten, die der Mensch allerdings noch nie gesehen hat, jedenfalls nicht mit eigenen Augen. Und der Weg dahin ist deutlich weiter als ins Gehirn. Man vergisst auch leicht, dass die Reichweite bemannter Explorationen seit 44 Jahren so ziemlich dieselbe geblieben ist. Einmal Mond und bloß schnell wieder zurück, weil es auf der Erde immer noch gemütlicher ist.

Der Mars ist als Zielscheibe frohgemuter Perspektiven derweil immer noch nicht verschlissen, weshalb jetzt auch Indien seine Fühler nach jener rötlichen Wüste ausstreckt, in der ernüchterte Forscher heute schon glücklich wären, Hinweise auf irgendwas Einzellerartiges zu finden. Und die Suche nach einem adäquaten Reiseziel ist bisher auch durch den Exoplaneten-Hype zu keinem glücklichen Ende gekommen.

Der bisher beste Kandidat, der am Donnerstag in einem Wissenschaftsjournal vorgestellt wurde, heißt Kepler 78b, besteht aus Stein und Eisen wie die Erde und hat auch die gleiche Dichte. Ansonsten eher ein Ort für abtrünnige Bischöfe und alle, die man zur Hölle wünscht. Die Oberflächentemperatur von 78b liegt um 2.700 Grad Celsius

Die Jagd nach dem Traum von der Flucht scheitert aber wohl sowieso erst mal am Transportmittel. Der Dream Chaser jedenfalls, der die alten Shuttle ersetzen soll, hat nach seinem ersten Flug vor wenigen Tagen eine bilderbuchmäßige Bruchlandung hingelegt.

Quelle: Taz.de

Elektronische Folter und Gang-Stalking

Psychotechnische Störung der Sensoren für das Hören und Sehen, um künstlich paranoide Zustände zu erzeugen.

Künstlicher Vitamin-B- und Sauerstoffentzug: vorzeitige Erlahmung des Herzmuskels, Hirnschädigung, hypoxämische Hypoxydose, Taucherkrankheit.

Prophylaktische Verhinderung journalistischer Tätigkeit über ein Thema, durch manipulativ suggestive Überlastung des Erinnerungsvermögens. Um ein Gedächtnis zu schädigen oder gar zu zerstören, muss es durch wiederholte, suggestiv-halluzinatorisch-regressive Konditionierung erweitert und überstrapaziert werden. ( Wird im Buch präzisiert).

Moderne Personenobservierung: Lauschangriffe an all den Orten, an denen sich das Opfer regelmäßig aufhält, bis hin zum Kfz. Zu Beginn, für das Persönlichkeitsprofil und um Ansatzpunkte zur psychotechnischen Manipulation zu finden. Später um den Fortschritt der Manipulation zu begutachten und immer wieder zu wiederholen.

Körperliche Auswirkungen

Eine sehr begrenzte Liste der physikalischen Effekte, die durch die Verwendung elektronischer Waffen hervorgerufen werden können. Viele dieser Auswirkungen werden innerhalb von Sekunden erreicht. Z.B. plötzliches Husten, Niesen, Schmerzen, etc.:

Juckreiz - Magenschmerzen - Harndrang - Stuhldrang - Verstopfung/Durchfall - Husten, Niesen - Rülpsen, Furzen - Müdigkeit - Gähnen - Nierenschmerzen - schmerzhafte Füße - schmerzhafte Beine - eingeschlafene Hände - Herzinfarkt - Druckgefühl in der Brust - rumorender Magen - eingeschränktes Sehvermögen - Übelkeit - fiebrig heißer Kopf / Körper - Milzschmerzen - Muskelschmerzen - Schmerzen in der Brust - Blinddarmschmerzen - Rückenschmerzen - Herzrasen - laufende Nase - Erektionsprobleme - Sexuelle Stimulation - Zahnschmerzen - Kopfschmerzen - Hörprobleme - plötzliche Verwirrung - plötzlicher Gedächtnisverlust / Blackout.

Gang Stalking

Eine sehr gekürzte Liste der Gang Stalking oder sogenenannten organisierten Stalking-Methoden:

Täglicher Schlafentzug, soziale Isolation - Immer umgeben, nie allein, keine Privatsphäre - Nachbar Stalking, unhöfliches Verhalten von Dir zufällig begegnenden Menschen - Mobbing am Arbeitsplatz, zerbrechende Freundschaften - Rufmord, Verbreitung von Gerüchte - Erwähnung von Gesprächen, die niemand gehört haben kann - Geräusche: Hupen, Stühleschieben, springende Bälle, Schuhe mit hohen Absätzen - Taubengurren , Krähen schreien, Hundegebell - Knackende Geräusche aus dem Boiler, Fernseher, vom Dach - Empfangen von Telefonanrufen, E-Mails (Popup /Ton), SMS zu bestimmten Zeitpunkten - Zentralheizung, Kühlschrank an/aus - Klopfen gegen Heizkörper - Husten, Türschlagen, tropfender Wasserhahn - Viel zu häufiges Betätigen der Toilettenspülung durch Nachbarn - Sich wiederholender DVD-Player, Spielkonsole - TV/ Radio-Programm Störungen, Husten - Schwarze Katzen kreuzen den Weg - Alarm ertönt in Läden, ausverkaufte Ware - Andere Ladentheke öffnet während der Wartezeit - Falsche oder defekte Artikel erhalten - Verkehrssperrung, Verkehr an jeder Ecke - Batterie leer, Staus, in wichtigen Momenten - Konstruierte Autounfälle, leere Autobahn - Polizei- und Krankenwagen, Bestattungsautos um dich herum - Blendende Scheinwerfer, Autos mit einem Scheinwerfer, Rücklicht - Steine gegen Autofrontscheibe, Zigarettenstummel - Geöffnete Türen vom Haus, Wohnung, Auto - Vogelkot auf Scheiben - Hohn, Spott und Freude an deinem Leiden, Schaden deiner Sachen, Wertgegenstände - Beschattung durch Nachbarn und überall, wohin Du gehst - Nachbar gehen Treppen auf und ab, die ganze Zeit - Laute Geräusche von Draußen z. B. Motorsägen - Anscheinend zufälliges Vorbeigehen von Menschen insbesondere von Frauen mit Kinderwagen

Gehirn

Elektronische Waffen werden auch verwendet, um unser Gehirn anzugreifen:

Lesen Ihre Gedanken, subvocal speech - Lässt Sie Stimmen hören, Tinnitus - Pflanzen Gedanken in Ihren Kopf, die man nicht von den eigenen Gedanken zu unterscheiden vermag, es sei denn, man weiß es - Traum-Manipulation

Objekte

Elektronische Waffen können auch verwendet werden, um sich auf andere Objekte, wie folgt, auszuwirken:

- Plock-Geräusche in Ihrem zu Hause - Zerstörte Glühbirnen - Zerstörte Gartenpflanzen

Diese Waffen werden seit über einem Jahrzehnt von Geheimdiensten eingesetzt. Willkürlich werden unschuldige Menschen, Zivilisten, darunter auch Kinder, werden angegriffen und an ihnen experimentiert.

Quelle: Stopeg.de

• Suggestive Konditionierung und Manipulation geeigneter Personen zu Gewalttaten.

Geeignet sind jüngere Gewaltbereite zum Amoklauf nur deshalb, weil sie in der Adoleszenz noch nicht gelernt haben, mit Frustrationen adäquat umzugehen und nicht über die jahrelange Selbstbeobachtung Erwachsener verfügen, die ihnen sagen könnte, diese anhaltende Gewaltbereitschaft entspreche nicht ihrer normalen Reaktion auf Stresssituationen.

• Begeht das Opfer keinen Suizid oder eine geplante, suggerierte Gewalttat, will man über jeden Schritt von ihm informiert sein.

Wir wissen, das Bewusstsein lässt sich formen und dressieren. es ist in erster Linie ein Orientierungsorgan. es empfindet, nimmt wahr, deutet und fühlt-und genau das versucht der suggerierende zu beeinflussen. Das unbewusste kann nur hochgeschwemmt werden. Auch der relativ normale Mensch, verrät oftmals in seinem widerstand gegen psychologische Gesichtspunkte, seine geheime Angst vor dem eigenen unbewussten. besteht doch das unbewusste aus verdrängtem, vergessenem, und gefühltem. Der psychotechnische Cocktail den der Autor versucht zu beschreiben, beinhaltet auch, wie durch Suggestion verdrängtes hervor geholt werden kann.

Jeder Mensch fürchtet sich vor körperlicher Folter. Man ist ihr wehrlos ausgeliefert. Die weisse Folter ist auch zum fürchten, aber wenn man weiß, wo die Steine liegen, ist es durchaus möglich über ihr Wasser zu wandeln und zu überleben. Die, die sich vor ihrer eigenen Psyche fürchten, haben nur eine geringe Chance sie zu überstehen. Wenn weisse Folter in einem Staate mit demokratischer Grundordnung sanktioniert wird, dann haben alle Demokratien einen Grund sich zu fürchten.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, tendiert der Mensch, um hier einen Satz von Friedrich Nietzsche zu gebrauchen dahin, "oftmals einen, der furchtbares durchmacht, für etwas fürchterliches zu halten". Diese Reaktion scheint für die meisten Menschen einfacher zu sein, als sich einzugestehen, dass etwas furchtbares in ihrer Demokratie vor sich geht. Wie so oft: wer in der angst vor Konflikten lebt, tut sich schwer mit ihrer Wahrnehmung.

Das Buch ist weder eine reine Lektüre für Fachleute noch für Horror-Freaks. will man Menschen erreichen, zumindest nach Erfahrungen des Autors, muss immer erst das Eis gebrochen werden. das geschieht relativ leicht mit etwas Selbstironie und einer gehörigen Prise Humor.


Schreiben Sie uns einen Beitrag

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zum Thema Bewusstseinskontrolle:
Weiterführende Links: Grundwissen | Wissenschaft | Recherchen