Foltermethoden unter der Observation


Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine unvollständige Übersetzung aus dem Amerikanischen auf der Grundlage einheimischer Erfahrungsberichte. Gewählt wurden Ausschnitte deren Inhalte auf den transnationalen Polizeistaat übertragen und nach Deutschland rückimportiert, bzw. hier wieder aus der faschistischen Kontinuität geholt wurden. Entlang der Erfahrungen des Kampfes gegen diese Foltermethoden und der dafür erhaltenen internationalen Solidarität wurde der Sprachgebrauch dem Analyseniveau emanzipatorischer Psychiatriekritik angepaßt. Obwohl ein reger Diskurs über die unsichtbare Folter zugange ist, sind dessen Ausdrucksformen oftmals selbst repressiv und verletzend. Daher stellt diese Schilderung das Selbstbestimmungsrecht der Persönlichkeiten in den Mittelpunkt und ordnet die Mehr- und Doppeldeutigkeiten der im Original anzutreffenden seelischen Innenraumbeschreibungen dementsprechend an.

Nichtelektronische Gehirnmanipulation. Ist das nicht zum Aufspringen und schreiend im Kreis laufen? In dem Bewußtsein so vieler Arten verdeckter Kriegsführung gegen die Bevölkerung, ist das nicht der Tropfen welcher das Faß zum Überlaufen bringt? Die nichtelektronische Technik der Suggestion und Manipulation mittels Schmerzen, Persönlichkeitszerstörung, Souveränitätsberaubung, Medikamenten, Wahrnehmungsmanipulation durch Kontrolle über die Informationsquellen, Stalking, Mobbing, verdeckten und offenen Belästigungen aller Art uvm. ist viele Jahrhunderte älter als die elektronische. Viele religiöse und säkulare Strömungen sind lediglich Produkte derartiger Aktivitäten, bei denen alltägliche menschliche Eigenschaften, Wünsche und Verhaltensweisen untergraben werden um einem Zweck außerhalb der Persönlichkeit zu dienen, sei dies ein Staat, eine Kirche, eine Burschenschaft oder die Banalität des Bösen als solche.

Diese Form der Gehirnmanipulation erfordert einen hohen Experimentalaufwand und wurde sehr lange Zeit praktiziert um die verwendeten Techniken auszufeilen. Es ist traurig aber wahr dass die Experimente damit niemals eingestellt wurden, und aufgrund der Verfeinerung der Versuchsanordnungen ist das Personal hinter diesen Programmen inzwischen sehr geübt darin das menschliche Bewußtsein in all seinen Entwicklungsrichtungen und Übergangsphasen zu manipulieren. Da sie auf Einschüchterung und Traumatisierung beruht, sind die Ergebnisse dieser Methode ebenso vorhersagbar, vielleicht sogar noch deutlicher, als bei elektronischen Ansätzen.

Gehirnmanipulation vorelektronischer Art setzt irgendein zerrüttendes Schlüsselerlebnis voraus, ein tiefsitzendes Trauma, über welches die angegriffene Person zugänglich ist. Den Tätern wird nachgesagt dass sie am liebesten mit Kindern experimentieren, da diese so viel verletzlicher und über einen langen Zeitraum beeinflussbar sind. Waisenhäuser, Knäste und Psychiatrien sind traditionell die üblichen Lieferanten von Versuchspersonen für Gehirnmanipulationsexperimente, und obwohl sich hieran wenig geändert hat, werden immer mehr Kinder und auch Erwachsene mit dieser Form der Gehirnmanipulation konfrontiert - in Schulen, am Arbeitsplatz, oder sogar in der eigenen Nachbarschaft.

"Marionetten-Programmierung" ist der Eigenname eines vergleichsweise weitentwickelten Gehirnmanipulationsprogramms aus Nazideutschland welches nach dem zweiten Weltkrieg mit den Wissenschaftlern der "Operation Büroklammer" (der Abwerbung u.a. von Raketeningenieuren) nach Amerika gelangte. Wie so vieles was die Nazis dorthin brachten, entwickelten sich auch diese Methoden zu einem umfassenden Programm innerhalb des militärisch-industriellen Komplexes. Diese Art der Manipulation wurde unter der Aufsicht der zentralen Überwachungsbehörde (CIA) unter Tarnnamen wie "Operation Artischocke", "Projekt Monarch", "MK-ULTRA", "MK-CHAOS" uvm. durchgeführt und weiterentwickelt. Immer wenn diese Programme durch Untersuchungen der Behörden selbst ans Tageslicht kamen wurde der Großteil der Beweismittel widerrechtlich vernichtet. Die darauffolgende Forschung über diese Projekte führte zu mehreren verblüffenden und erschreckenden Schlußfolgerungen, obwohl lediglich geschäftliche Quittungen erhalten geblieben sind. Diese Quittungen ermöglichten es deren Geschichte zu rekonstruieren, welche später durch Aussagen einiger hochrangiger Verantwortlicher für die Nazimethoden vor parlamentarischen Untersuchungsausschüssen einigermaßen konkretisiert werden konnte. Außerdem gibt es Gedächtnisprotokolle aus erster Hand von Betroffenen der "Marionetten-Programmierung", und Leser_innen seien ermuntert in dieser Angelegenheit selbst nachzuforschen, sollte ihre Neugier auch nur im geringsten herausgefordert sein.

Und so funktioniert es: Sobald einer Person durch psychische oder physische Folter und Mißhandlung ein oder mehrere seelische Traumata zugefügt sind, erfolgt die Manipulation mittels der Ausbeutung der natürlichen Fähigkeit des menschlichen Gehirns zum Vergessen und Verdrängen schlechter Erfahrungen. Mit der Verstärkung der Traumatisierung sowie durch Belohnung für konformes Verhalten wird eine Persönlichkeitszerstörung bzw. innere Entfremdung im Bewußtsein der so angegriffenen Person bezweckt. Bei einer gelungenen "Programmierung" werden Parallelpersönlichkeiten gegeneinander aufgebracht bzw. die Gesamtpersönlichkeit neu aufgeteilt - so dass sich diese nicht gegenseitig bewußt sind und entgegen ihrer eigenen Interessen handeln, und eine oder mehrere davon für Befehle des Täters oder dessen Beauftragten vorbehaltslos empfänglich sind.

Es ist davon auszugehen, dass die Ursprungsabsicht der faschistischen Gehirnmanipulation war perfektete Bedienstete und Sklavenarbeiter sowie skrupellose Auftragsmörder ohne Erinnerung an ihre Taten zu züchten. Die Beweismittel die heute über das Internet sowie in gedruckter Form vorliegen deuten allesamt darauf hin dass dieses Gehirnmanipulationsprogramm sobald es an das Licht der Öffentlichkeit gelangte schnellstens eingestellt wurde, nur um an anderer Stelle unter noch intensiverer Geheimhaltung weitergeführt zu werden. Einige Autoren gehen davon aus, dass das Programm in Mexiko und einigen anderen Ländern aktiv in Betrieb ist. (...) Es existieren viele Formen nichtelektronischer Gehirnmanipulation. Eine Form ist seit 911 ziemlich vorherrschend, und scheint sich dabei um eine Fortzsetzung der amtlichen Bemühungen infolge der neuen Sicherheitsgesetze (sog. Patriot-Act) zu handeln. In einer Übersteigerung nachbarschaftlicher Neugier ins Absurde haben es einige Gruppierungen auf sich genommen, Einzelpersonen auszugrenzen um eine Ideologie zu erzwingen bzw. ihr eigenes Selbstbild und Gruppenbewußtsein zu stärken. Möglicherweise gibt es Verbindungen zu Psychosekten oder Burschenschaften, die ihre Ideologie zum Mass aller Dinge erklären. Manche Forscher sprechen in diesem Zusammenhang von "amerikanischen Taliban." Einige der anzutreffenden Verhaltensmuster bestätigen diese Wertung.

Die genaue Bezeichnung für die Tätigkeit dieser Gruppierungen ist Stalking und Mobbing. Sie sind bekannt dafür Einschüchterung auszuüben, verdeckte und offene Bedrängung, kommerzielle und gesellschaftliche Tätigkeiten zu stören, und können überall zum Vorschein kommen: Im Wohngebiet, in Schulen, am Arbeitsplatz, im Internet. Sie scheinen Zugriff auf Überwachungstechnologie zu haben sowie auf weitere Daten die üblicherweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, wie etwa persönliche Finanzdaten, und ob dies von Behörden systematisch gefördert wird oder lediglich innerhalb einer Art privater Mafia stattfindet ist noch zu erforschen. Man könnte zu der Vermutung gelangen, es handele sich um rechtsmißbräuchlich-schikanöse bzw. ideologisierte Bullen mit zuviel Zeit, oder Geheimagenten welche eine neue Art politischer Repression praktizieren, und da dies nicht vollständig ausgeschlossen kann ist es bemerkenswert dass es auch Berichte von einigen Polizeibeamten gibt welche derartige Verfolgung erdulden mußten.

Mobbing und Stalking sind eng verwandte Aktivitäten: Mobber können gleichzeitig auch Stalker sein und umgekehrt. Der springende Punkt bei diesen Aktivitäten ist dass sie von den Tätern jederzeit geleugnet werden können. Die Veranstalter des "Straßentheaters" werden üblicherweise einen Bereich in dem sie durchschaut wurden zügig verlassen, aber immer zurückkehren. Einige zufriedenstellende Ergebnisse wurden durch das Filmen solcher Situationen erzielt. Die Mobber und Stalker der Gegenwart praktizieren eine Form der Gehirnmanipulation welche auf den Ku Klux Klan zurückgeht, die sogenannte beiläufige Einschüchterung. Diese ist normalerweise lediglich das Vorspiel für weitere Maßnahmen, einschließlich aber nicht beschränkt auf Vandalismus und sogar Aggression. Genau das ist die unausgesprochene Drohung hinter dem Stalking bzw. Mobbing, wie auch die damit Beschäftigten genau wissen.

"Straßentheater" im Zusammenhang von organisiertem Stalking bedeutet sorgfältig präparierte Belästigungen durch bekannte und vor allem unbekannte Personen, kann jedoch auch Belästigungen im Rahmen von Familie, Freunden oder Kollegen beinhalten. Diese Plagiate sind dafür vorgesehen die angegriffene Person in intensiven Streß zu versetzen, und werden gleichzeitig so inszeniert dass außenstehende Beobachter dazu neigen sie als Zufälle abzutun. Der kumulative Effekt derartiger Angriffe kann insbesondere auf sensible Personen zerstörend wirken. Lärm, Bedrängung als Fußgänger oder im Straßenverkehr, Manipulationen am Inhalt des Einkaufswagens beim Einkaufen, Kinderschauspieler welche dafür abgestellt werden vor der Wohnung der angegegriffenen Person zu glotzen, Krach zu machen oder präsent zu sein, absurde Szenen am erwarteten Weg der Person, wie etwa die Platzierung eines Staubsaugers auf dem Rasen. Ein Betroffener berichtet von einem Auto welches am Straßenrand geparkt war, dessen Insasse gezielt genau dann ausstieg als die Person vorüberging. Zweck dieses Straßentheaterplagiats sei es gewesen einen Anstoß zum "Aussteigen" zu geben. Weil das Aussteigen aus Autos eine alltägliche Tätigkeit darstellt, tun sich viele schwer damit die Problematik zu verstehen. Das organisierte Stalking drängt sich der angegriffenen Person jedoch üblicherweise auf sehr unübliche Weise auf. Im genannten Beispiel ist es nur für diese Person offensichtlich dass der Fahrzeuginsasse auf das Vorübergehen der Person wartet, anstatt in der normalen Reihenfolge vorzufahren, anzuhalten und auszusteigen.

Ein Großteil des Mobbing und Stalking läßt sich eindeutig als "Straßentheater" klassifizieren, als konzertierte Aktion einer Gruppe hauptberuflicher Agenten mit dem Ansinnen einzelne Personen zu verwirren und zu verängstigen. Dies kann sogar im Wohngebiet stattfinden bzw. ist oftmals dort der Fall. Manchmal werden von diesen Agenten verdeckte Wohnungseinbrüche durchgeführt, und der private Raum bis auf wenige kleine Veränderungen an persönlichen Gegenständen unberührt gelassen, welche die angegriffene Person mit Sicherheit bemerken, wahrscheinlich aber bezweifeln wird. Dies erzeugt ein Unbehagen im Bewußtsein der Person bis dahin dass diese möglicherweise ihre eigene geistige Gesundheit in Zweifel zieht. Diese Methode wird als das "Verstellen der Gasflamme" bezeichnet, und ist das wichtigste Werkzeug um innere Verwirrung auszulösen welche die gewohnten Gedankengänge untergraben soll. Das "Verstellen der Gasflamme" ist eine Form psychologischen Mißbrauchs, welche wiederholte und aufeinander aufbauende Leugnungen von Tatsachen einsetzt um eine Person zu verängstigen und zu verwirren sowie ihr Selbstvertrauen in die eigene Erinnerung und Wahrnehmung anzugreifen. Derart erzeugte Verletzungen werden dann in umfassenderen Aktivitäten ausgebeutet welche oftmals erst mit der totalen Zerrüttung der Person enden. Nicht nur gelegentlich beinhaltet das Endergebnis derartiger "Operationen" einige Kollateralschäden.

Diese Art hochspezialisierten und professionalisierten Mobbings und Stalkings wurde von staatlichen Geheimpolizeien entwickelt, und obwohl es sich größtenteils elektronischer Mittel bedient greift es auch auf Einschüchterung zurück, hauptsächlich durch Schlafentzug. Lauter Krach, Türenschlagen, Autohupen und eine Unzahl anderer scheinbar gewöhnlicher Geräusche werden während der beobachteten Schlafenszeit einer Person eingesetzt um eine angemessene Erholung zu verunmöglichen. Der Erfolg derartiger Programme hängt von ihrer Geheimhaltung ab, so dass die angegriffene Person niemals plausible Vorwürfe erheben kann.

Das Ziel ist bestimmte Personen aus unterschiedlichen Gründen in einem Zustand der Unruhe und Angst zu halten. Dies beinhaltet auch die Option, die Personen in rasende Aggressivität zu versetzen bzw. diese auf bestimmte Ziele zu lenken. Derartige "Operationen" sind heutzutage ziemlich offensichtlich. Jedesmal wenn die Regierung die Waffengesetze verschärfen will, taucht unausweichlich irgendein Amokschütze auf und liefert das Beispiel welches hierfür die Akzeptanz schafft. (A.d.Ü.: Das wurde verfasst noch bevor Jared Loughner die amerikanische Geheimpolizei und die Waffenlobby brüskierte indem er sich beim Nachladen umarmen liess.) Es gibt unzählige weitere Situationen wo anderweitig unerklärliche Vorfälle wirken als seien sie für die Medienberichterstattung inszeniert, und es auch sind.

Die Bedrängung einer Person durch staatliche Agenten ist üblicherweise sehr viel intensiver, und damit ihre Folgen und Ergebnisse sehr viel vorhersehbarer. Das kommt daher dass im Gegensatz zum privaten Sektor diese Agenten Zugriff auf staatliche Ressourcen jedweder Art haben, die dazu verwendet werden können eine Person wirtschaftlich zu ruinieren oder gesundheitlich zu terrorisieren und es auch werden, um Angst und Panik hervorzurufen, Hass und Zwietracht zu säen usw. Viele der angegriffenen Personen werden jahrelang ahnungslos in einem leicht angreifbaren Zustand gehalten, um gegebenenfalls plötzlich in eine öffentliche Inszenierung eingeführt zu werden. Tatsache ist, ein grosser Anteil der Bevölkerung war vielen dieser Mißhandlungen sehr lange ausgesetzt, insbesondere infolge der Polizeistaatstaktik nach 911. Wie alle anderen Formen der Gehirnmanipulation werden auch diese Einschüchterungsversuche durch den Einsatz elektronischer Mittel verstärkt. (...) Nachdem Glotze und Radio einmal die Hauptinformationsquellen der amerikanischen Bevölkerung geworden waren, war jede Auseinandersetzung mit der politischen Hegemonie erledigt, und diese ging zu "Säuberungsaktionen" über. Die Techniken der Gehirnmanipulation wurden immer weiter ausgefeilt, und nachdem die Masse der Bevölkerung einmal fest in einer politischen Scheinwelt angesiedelt war, zielten die dreistesten Formen davon auf die gelegentlichen Außenseiter, die Autodidakten, die lebenslang Lernenden und Reisenden, diejenigen die es wagten alles infragezustellen.

Und so endet die Geschichte der Gehirnmanipulation in diesem Land am Anfang des 21. Jahrhunderts.

nach William J. Gallagher, www.luxefaire.com


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