Infraschall: Nicht-tödlicher niederfrequenter Schall

Er wirkt lautlos und schnell. Innerhalb weniger Minuten verwandelt Infraschall den bedrohlichsten Gegner in ein von Schwindelanfällen, Krämpfen und Übelkeit geplagtes Nervenbündel. Berichte über eine angebliche neue Wunderwaffe tauchen seit einigen Jahren immer wieder in amerikanischen Militärzeitschriften auf. Sie preisen den niederfrequenten Schall von maximal zwanzig Hertz als "nicht-tödliches, aber leistungsfähiges Hilfsmittel" für Armee und Polizei, etwa um Geiselnehmer zu überwältigen oder Bankräuber außer Gefecht zu setzen. Auch deutsche Zeitungen veröffentlichten wiederholt Meldungen, wonach amerikanische Forscher geheimnisvolle Infraschall-Kanonen entwickelt haben sollen.

1999 Berliner-Zeitung.de - Infraschall: Angriff auf das Trommelfell

Unsichtbare Massenvernichtungswaffen?

Als Energiewaffen (englisch auch directed-energy weapons, kurz DEW) oder Strahlenwaffen wird im Allgemeinen eine neue Generation von Waffensystemen bezeichnet, die mit gebündelter Energie Ziele außer Funktion setzen, schädigen oder vernichten kann. Im Besonderen können damit auch Laserwaffen und Plasmakanonen gemeint sein. Die Energie dieser Waffen kann in unterschiedlichen Formen übertragen werden: durch elektromagnetische Strahlung (meist (Hochenergie)-Laser oder Maser, aber auch als Blendwaffe), durch Partikel, die Masse besitzen (Partikelstrom-Waffen), oder durch Schallwellen (Ultraschall-Waffen). Zudem werden (Hochleistungs- oder Hochenergie-)Laser und Plasmakanonen, die als Weltraumwaffen eingesetzt werden, aber auch fokussierte Mikro- und Schallwellen zu den Energiewaffen gezählt.

Elektromagnetische Waffen: Grundlagen

Directed Energy Weapons (EN)

CNN Special Report, 1985: Mind-Control Technology


ADS Active Denial System (EN)

USFORCESTV, 2012: Das Active Denial System (ADS) ist eine US-amerikanische nicht-tödliche Anti-Personen-Strahlenwaffe, die durch starke und gerichtete Mikrowellen wirkt.


Aktuelle Informationen und Einsatzbereiche

Energiewaffen werden neben dem militärischen Einsatz auch für den Bereich der nicht-tödlichen Waffen propagiert. Obwohl es Überschneidungen gibt, können die beiden Begriffe nicht einfach gleichgesetzt werden, da Directed Energy Weapons oft nur aufgrund einer bewusst kurzen Impulszeit oder reduzierter Strahlung eine nicht-tödliche Wirkung haben. Gezielt und von ihrer eigentlichen Einsatzdoktrin abweichend gegen Menschen oder Fahrzeuge eingesetzt, können sie zu Verletzungen oder zum Tod führen.

Darüber hinaus können Energie- oder Strahlenwaffen auch dazu eingesetzt werden, um durch Sprengminen unbrauchbares (vermintes) Land (oder auch allgemeiner verbrannte Erde) wieder nutzbar zu machen oder etwa auch um Weltraumschrott zum Wiedereintritt zu bringen und so derartige Gefahren [auch] für die [zivile] Raumfahrt zu entfernen.

Quelle: Wikipedia.org

Elektromagnetische Waffen: Einleitung, Symptome und Forschungsentwicklung

Gefährliche Wellen in der Luft

Amerikanische Versuche mit Rhesus-Affen zeigen, daß Rundfunkwellen auch töten können.

Seit es den Rundfunk gibt, geistern unsichtbare und unhörbare Wellen durch unsere Welt. Wir schätzen diese Wellen, weil sie uns mit den neuesten Meldungen, Musik und guter Laune versorgen. Da kommt aus Amerika eine Nachricht, die den guten Leumund der Radiowellen heftig verletzt.

Dr. Pearce Bailey, der Leiter des National-Instituts für Nervenkrankheiten und Blindheit in Bethesda (Maryland), hat dem amerikanischen Kongreß dieser Tage über seine Experimente mit Rhesus-Affen berichtet. Er war der Frage nachgegangen, ob elektromagnetische Wellen – zu denen die Rundfunkwellen ja zählen – die Gehirntätigkeit beeinflussen, wenn man sie mit einer Richtstrahl-Antenne auf bestimmte Hirnteile lenkt. Die bisherige Meinung darüber war: das können solche Wellen nicht. Baileys Versuche machten der schönen Illusion ein Ende. Zehn seiner Affen starben unter der mörderischen Wirkung einer Wellenstrahlung von 388 Megahertz auf einem Experimentierstuhl, ohne daß sie jemand körperlich berührt hätte.

Der Tod der Tiere trat jeweils nach vier Minuten unter allen Zeichen einer schweren Nervenschädigung ein. Die Antenne des tödlichen 100-Watt-Senders war 66 Zentimeter über den Köpfen der Affen montiert; der gerichtete Wellenstrahl hatte mit 388 Millionen Schwingungen je Sekunde den Hirnstamm der Tiere in der Längsrichtung durcheilt. Zehn weitere Affen, die Bailey der Wellenstrahlung kürzere Zeit aussetzte, erholten sich wieder, nachdem sie anfangs leichtere Symptome für Gehirnschäden hatten erkennen lassen.

Bailey gestand, daß er die Bedeutung seines unheimlichen Versuchs selber noch nicht ganz übersehen könne. Als Todesursache nimmt er einen Resonanzeffekt in den Nervenzellen an: Sobald die „Eigenschwingung“ der Moleküle der Wellenfrequenz entspricht, „zerbrechen“ sie. Eine solche Resonanzwirkung laßt sich an einer Stimmgabel demonstrieren. Wenn eine Tonquelle in ihrer Nähe den Kammerton „a“ aussendet, schwingt sie mit und strahlt ihrerseits „a“ aus, ohne selbst angeschlagen zu sein. Drastischer: Soldaten können eine Brücke einstürzen lassen, wenn sie im Gleichschritt darüber marschieren und der Rhythmus ihrer Schritte die Eigenschwingung der Brückenkonstruktion trifft. Bailey hofft, daß seine Versuche mithelfen werden, neue Methoden der Gehirnchirurgie sowie Schutzvorrichtungen gegen bestimmte Rundfunkwellen und Radarstrahlen zu entwickeln.

Nur wenige Wochen vor Baileys Enthüllungen hatte ein anderer amerikanischer Forscher, der Biologe John H. Heller und seine Mitarbeiter, einen interessanten, wenn auch weniger dramatischen Einfluß von elektromagnetischen Wellen auf Lebewesen nachgewiesen. Heller war durch den mysteriösen Tod eines kalifornischen Radartechnikers vor zwei Jahren zu seinen Versuchen angeregt worden. Auf dem Totenschein des Mannes hatte damals gestanden, er sei das Opfer einer allzu großen Hitzewirkung geworden, die der starke Radarstrahl in seinem Körper erzeugt habe. Heller glaubte nicht an diese Erklärung. Es schien ihm unwahrscheinlich, daß jemand innerlich verbrennen könne, wenn er von einem Radarstrahl getroffen wird. Er machte sich daran und untersuchte zunächst Kleinlebewesen. Es gelang ihm – mit allerdings wesentlich harmloseren Mitteln – eine „physikalische Methode zu finden, lebende Zellen und ihren Inhalt einschließlich der Chromosomen (den Trägern der Erbanlagen) zu manipulieren“, wie er sich ausdrückt. Heller verwendete elektromagnetische Wellen zwischen 5 und 40 Megahertz Frequenz, die zwischen dem Ultrakurzwellen- und dem Kurzwellenbereich unserer Rundfunkempfänger rangieren. Mit ihrer Hilfe erzeugte er zwischen zwei Elektroden jeweils elektromagnetische Felder. Dann beobachtete er unter dem Mikroskop, wie sich zum Beispiel einzellige winzige Tierchen der Gattung Euglena benahmen.

Was er sah, war in der Tat sehr seltsam. Die spindelförmigen Wesen wimmelten nicht regellos durcheinander, sondern schwammen säuberlich ausgerichtet wie ein Wasserballett längs der unsichtbaren Kraftlinien zwischen den Elektroden hin und her. Es war, als hielten sie sich an bestimmte Bahnen wie die Wettschwimmer an die Korkseile im Schwimmbassin. Sie „wendeten“ sogar zünftig am Ende der Schwimmstrecke, um sofort den gleichen Weg zurückzuschwimmen. Verkürzte Heller die Wellenlänge (erhöhte er die Frequenz), so merkten seine Versuchstierchen dies offenbar sofort. Wie von unsichtbarer Hand gelenkt, änderten sie ihren Kurs und schwammen nun rechtwinklig zu den Kraftlinien im Wassertropfen auf und ab. Heller fand heraus, daß seine Euglenen bei sechs Megahertz in Richtung der Kraftlinien schwammen, bei 15 Megahertz dagegen senkrecht zu diesen.

Aber damit nicht genug. Heller stellte fest, daß die Wellen auch wachsende Pflanzenwellen töten oder zu anomalem Wuchs zwingen konnten. Er konnte die Chromosomen aus den Wurzelzellen des Knoblauchs daran hindern, sich zu teilen. Teilten sich die Chromosomen nicht, so unterblieb auch die Zellteilung, und die Wurzelspitze wuchs nicht weiter. Schließlich konnte er durch Wellenbestrahlung all die klassischen Veränderungen an den Chromosomen herbeiführen, wie sie bisher nur durch die energiereichen Strahlen (Röntgen- und Gammastrahlen) und gewisse Gifte erzeugt werden konnten. Allerdings kam es darauf an, mit welcher Wellenlänge er arbeitete. Jede Zellart reagierte spezifisch. Darum sieht Heller in seiner Entdeckung auch mehr als nur eine akademische Spielerei. Einmal glaubt er, daß sie neues Licht auf den merkwürdigen „Radartod“ werfen. Zweitens hofft er, mit ihr einmal eine Behandlungsmethode gegen den Krebs zu finden. Da die Krebszellen sich von den gesunden Körperzellen unterscheiden, gelingt es vielleicht, eine für sie tödliche Wellenlänge zu finden, die den gesunden Zellen nicht schadet und die auch keine Strahlenspätschäden befürchten läßt.

Beide Forscher, Heller wie Bailey, benutzten für ihre Versuche Radiowellen von einer Frequenz, die der öffentliche Rundfunk nicht verwendet. Insofern ist es unwahrscheinlich, daß Rundfunkhörer oder Angestellte eines Senders einmal Schaden erleiden sollten. Beim Funkverkehr der Flugzeuge untereinander und von Schiff zu Schiff, wo kürzere Wellenlängen üblich sind, könnte die Gefahr eher bestehen. Bailey ließ durchblicken, daß manches mysteriöse Flugzeugunglück vielleicht auf das Konto solcher Wellen käme. Er sagte: „Es heißt immer, daß solche Dinge bei den normalen Frequenzen nicht vorkämen. Aber es scheint jetzt so, daß sie nicht unmöglich sind, wenn bestimmte Wellenlängen benutzt werden und der Kopf des Piloten in einer kritischen Stellung zum Sender steht.“ Theo Löbsack

Quelle: Zeit.de

Neue Waffe: Infraschall?

Merkwürdige Experimente des Professors Gavreau

Ein Gerücht macht seit kurzem die Runde: Die Franzosen besäßen ein schreckliches neues Gerät, mit dem sich im Umkreis von knapp zehn Kilometern alles Leben auslöschen lasse, unhörbarer Schall sei die todbringende Quelle, die Armee teste die lebensgefährliche Waffe bereits auf ihre Brauchbarkeit für kriegerische Zwecke, und das französische Patentamt habe dem unter Professor Wladimir Gavreau in den Laboratorien für Automation und Elektroakustik am Marseiller Centre National de la Recherche Scientifique entwickelten Mordinstrument unter den Nummern 131 551 und 437 460 sogar das Patent erteilt.

Das klingt nach Science-Fiction. Tödlicher Schall, noch lautlos – das mutet Außenstehenden allzu phantastisch an. Doch nun meldet sich Professor Gavreau, der Chef jener Laboratorien, selbst zu Wort. Im Januar-Heft des Science Journal bürgt er mit seinem Namen dafür, daß es mit dem Gemunkel durchaus seine Richtigkeit hat.

Infraschall – Luftschwingungen in einem Frequenzbereich, der unterhalb der Hörschwelle des menschlichen Ohres liegt – kann unabsehbare Folgen für unsere Gesundheit haben, sagt er. Und: Zielbewußt weiterentwickelt, könnte aus den Anlagen zur Erzeugung solcher Schwingungen eine höchst unangenehme Waffengattung werden. Er und seine Mitarbeiter, die Physiker und Ingenieure Calaora, Condat, Lavavasseur, Miane und Saul, haben in den letzten zehn Jahren eine Reihe verschiedener Infraschall-Vorrichtungen gebaut, darunter lautstark-lautlose „Trillerpfeifen“, „Schall-Kanonen“ und als Krönung einen „Akustik-Laser“, dessen gebündelter Schallstrahl sich „fokussieren“ und auf jedes nicht durch Erdkrümmung verdeckte Ziel treffsicher ausrichten läßt.

Es begann mit einer Panne

Das menschliche Ohr kann normalerweise Schallschwingungen im Bereich zwischen 16 und 20 000 Hertz wahrnehmen. Was darüber liegt und als Ultraschall bezeichnet wird, kann es nicht mehr hören. Ebenso vermag es keine Schallwellen mehr zu vernehmen, die weniger als 16 Schwingungen je Sekunde machen; solche Töne heißen Infraschall. Luftschwingungen lassen sich darüber hinaus noch nach ihrer Intensität, ihrer Lautstärke einteilen, und als ein Maß dafür dient die Angabe in Dezibel.

Ultraschall, also Vibrationen sehr hoher Frequenz, wird schon seit längerem in der Industrie nutzbringend angewendet. Mit diesen Wellen lassen sich sehr gut extrem dünne Emulsionen herstellen oder empfindliche Metallteile reinigen. Neuerdings gewinnt die Technik des Ultraschall-Schweißens an Boden: Die Werkstücke verschmelzen förmlich unter schnellen Schwingungen und gleichzeitigem Druck an den Berührungsstellen. Auch die Medizin hat die hochfrequenten Luftvibrationen als diagnostische und therapeutische Hilfe entdeckt.

Dagegen sind praktische Anwendungen von Infraschallwellen so gut wie unbekannt. Erste Untersuchungen der Frequenz unterhalb der Hörschallwelle des Menschen reichen, soweit ersichtlich, in die Jahre 1914 bis 1918 zurück und waren verständlicherweise militärischer Natur. Ziel war die akustische Ortung feindlicher Geschütze. Die Konstruktion von Ortungsgeräten, die über mehrere Kilometer Entfernung hinweg den Infraschall fahrender Eisenbahnzüge „hören“ konnten, soll tatsächlich gelungen sein. Danach gerieten diese Versuche jedoch offenbar wieder in Vergessenheit. Einige amerikanische Wissenschaftler sollen in den dreißiger Jahren mit Infraschall – allerdings erfolglos – experimentiert haben. Sie operierten angeblich mit einer gigantischen Orgelpfeife, die jedoch nie lautlose Töne hervorbrachte. Erst die Franzosen stürzten sich nunmehr auf dieses unbestellte Feld der Forschung – mit geradezu beängstigendem Erfolg.

Angefangen hatte es mit einer technischen Panne. Eines Tages begannen plötzlich die Einrichtungsgegenstände in den Laboratorien zu wackeln, und die Forscher spürten einen rhythmischen Druck auf den Ohren, „ausgesprochen schmerzhaft und potentiell gefährlich“, wie Gavreau schildert. Sie gingen der Störung nach. Die langwierige Suche wurde endlich belohnt: Ein defekter Ventilator auf dem Dach eines benachbarten Fabrikgebäudes stellte sich als der unheimliche Störenfried heraus. Er erzeugte Schallwellen von nur sieben Schwingungen in der Sekunde.

Das gab den Anstoß, den Infraschallbereich genauer unter die akustische Lupe zu nehmen. Es fügte sich auch ganz gut in das Arbeitsprogramm der Laboratorien. Einer der Mitarbeiter, Levavasseur, experimentierte gerade mit einer gewöhnlichen Polizeipfeife, die er an der einen Seite mit einem „Resonanzboden“ versehen hatte. Die Lautstärke ließ sich auf diese Weise um das Vierhundertfache steigern. Nur handelte sich Lavavasseur mit der Erfindung den Nachteil ein, fortan sein Leben als Krüppel fristen zu müssen (den genauen Schaden erwähnt Gavreau leider nicht).

Trillert diese Pfeife noch im mittleren Hörbereich, so baute Gavreau bald eine Art Sirene, die niederfrequente Töne von 37 Hz aussandte, die gerade noch hörbar waren. Der Schall versetzte das ganze Gebäude in Schwingungen. An manchen Stellen entstanden Risse in den Wänden. Es stellte sich überdies heraus: Das Haus selbst wirkte dabei wie ein Resonator und erzeugte – nun nicht mehr vernehmbare – Schwingungen von 7 Hz; es „vibrierte wie eine riesige Orgelpfeife“, schreibt Gavreau.

Noch fürchterlicher erscheint das Pendant zum Licht-Laser, der Akustik-Laser. Er besteht aus einer großen Anzahl von Röhren, die alle mit einem Lautsprecher verbunden sind, und erzeugt einen scharf gebündelten Schallstrahl. Bei entsprechend tiefen Frequenzen vermag der Strahl sehr wohl schwere Körperschäden hervorzurufen: Er erschüttert die „Resonanzfrequenz“ bestimmter Organe. Bei dieser Frequenz handelt es sich um jene Bewegung, in der ein Gegenstand von Natur aus schwingt. Ein Weinglas ergibt beim Anstoßen zum Beispiel einen hellen Ton, während eine Stahlwand beim Gegenhämmern ziemlich dumpf dröhnt.

Architekten berücksichtigen beim Bau von Hochhäusern deren Eigenfrequenz, damit nicht bei einer bestimmten Windstärke das Haus von selbst so zu vibrieren anfängt, daß es einstürzt. Ähnlich verhält es sich mit der Wirkung des Infraschalls auf die inneren Organe. Am besten läßt sich das an den verschieden großen Meereswellen klarmachen. Die vielen kleinen und schnellen, kräuselnden und schäumenden Wellen an der Wasseroberfläche richten kaum einen Schaden an. Dagegen wohnt den mächtigen, langsamen und hohen Wogen, entprechend den trägen Infraschallwellen, eine große zerstörerische Kraft inne.

Geruchssinn wiedergewonnen

Gavreau zitiert deutsche Untersuchungen, wonach unhörbar tiefe Frequenzen Seekrankheit oder Übelkeit, Schrecken und Panik auslösen können. Amerikanischen Untersuchungen zufolge läßt Infraschall Brust und Bauch erzittern, trübt die Sehkraft, erregt Schwindel und Schlappheit. Bei einem der französischen Forscher ließ eine der seltsamen Pfeifen die Nüstern so stark erbeben, daß der Mann plötzlich seinen Geruchssinn wiedergewann, den er mehrere Jahre zuvor verloren hatte. Gavreau geht sogar soweit, anzunehmen, unhörbare Infra-Töne, hervorgerufen von Schwermaschinen, Ventilatoren oder anderen Geräten, könnten die Ursache von Allergien, Nervenzusammenbrüchen und anderen unliebsamen Folgeerscheinungen des Großstadtlebens bilden.

Es läßt sich leicht ausmalen, daß eine mächtige Infraschall-Anlage auch tödliche Töne ausposaunen könnte. Im Hinblick auf eine militärische Anwendung sehen es die französischen Wissenschaftler als tröstlich an, daß eine um so größere Maschinerie nötig ist, je tiefere Frequenzen erzeugt werden sollen, wenn der Schallstrahl obendrein steuerbar sein soll. Die Todesorgel als Kriegswerkzeug würde zu klobig und zu auffällig, meinen sie. Dieter Dietrich

Quelle: Zeit.de

Infraschall: Lautlose Qual

Eine Frau spricht von Selbstmord, weil sie „diesen ständigen Lärm“ nicht mehr aushält. Doch es ist eine sehr ruhige Nachbarschaft – niemand sonst hört ungewöhnliche Geräusche.

Ein leitender Angestellter fährt häufig schon um fünf Uhr früh in sein Büro, obwohl er erst um neun Uhr dort sein müßte. Was seine Frau und die Nachbarn nicht hören, treibt ihn aus dem Haus – ein peinigendes Schwingen in der Luft.

Zwei Beispiele aus einer Gruppe von Personen, die anscheinend Schallwellen wahrzunehmen vermögen, deren Frequenz außerhalb des normalen menschlichen Hörbereichs liegen; nach dem jetzigen Forschungsstand gehören diese Frequenzen dem Bereich des Infraschalls (ein bis 20 Hertz), Niederfrequenzschalls (30 bis 40 Hertz) und des Ultraschalls (19,2 Kilohertz) an. Menschen, die solche Schwingungen hören können, klagen oft über Übelkeit, Kopfweh und Zerschlagenheit. Aber auch jene, die scheinbar nichts hören, sind manchmal von dieser Unbill betroffen. Das Wissenschaftsblatt „New Scientist“ (Band 60, Seite 414) berichtete darüber.

Infraschall hatte lange als harmlos gegolten, jetzt aber geben mehrere Studien Anlaß dazu, ihn ernst zu nehmen, schreibt „New Scientist“. Eine der ersten einschlägigen Arbeiten hierzu stammt aus Bristol in England. Technische Zeichner in einem Büro nahe eines Teststandes für Motoren des Überschallflugzeugs Concorde hatten sich zunehmend über Unwohlgefühle beklagt – obwohl ihr Büro so außergewöhnlich gut isoliert war, daß sie vom Motorenlärm überhaupt nichts wahrnehmen konnten. Die Ursache wurde bald gefunden: Schallwellen auf der „unhörbaren“ Frequenz von 8 Hertz.

Das menschliche Gehör registriert Infraschall nur bei großer Intensität. Liegt die „Hörschwelle“ für 32 Hertz beispielsweise bei 65 Dezibel, klettert sie bei 16 Hertz schon auf 95 Dezibel; Schallwellen von der Frequenz 1 Hertz brauchen schon eine Lautstärke von 140 Dezibel, um noch wahrgenommen zu werden.

Während die „Erträglichkeitsgrenze“ für „normale“, üblicherweise hörbare Schallwellen bei 130 Dezibel liegt, dürfte sie bei Infraschall einen niedrigeren Wert besitzen. Die dänischen Forscher Bruel und Kjaer stellten fest, daß es Versuchspersonen bei einer Frequenz von 12 Hertz bereits zwischen 85 und 110 Dezibel intensiv schlecht wurde. Dieser Effekt trat auch bei Leuten auf, die das Phänomen zuvor als Unsinn bezeichnet hatten, also kaum einer Suggestivwirkung unterlagen. Weitere Experimente ergaben dann: Bei 10 Hertz müssen 115 Dezibel fünf Minuten lang auf Versuchspersonen einwirken, damit es ihnen schwindelig wird, bei 5 Hertz 105 Dezibel für 18 Minuten und bei 2 Hertz 95 Dezibel für zwei Stunden.

Diese Ergebnisse sind besorgniserregend, meint der „New Scientist“: In Autos wurden bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde Geräuschpegel von 112 Dezibel bei 16 Hertz gemessen; in einer anderen Studie wurden Vibrationen im Bereich von etwa 10 Hertz festgestellt. „Es gibt Hinweise darauf, daß Autofahrer durch diese Schallwellen in einen Bewußtseinszustand geraten können, der dem der Trunkenheit ähnelt. Dies würde viele sogenannte unerklärbare Auto-Unfälle verständlich machen“, schreibt das Blatt. Möglicherweise ist es auch „unhörbarer“ Infraschall, der manche Menschen stürmisches Wetter so schlecht ertragen läßt. Bei Gewitter ist Infraschall-Lärm tatsächlich meßbar.

Auch für möglicherweise negative Auswirkungen des Niederfrequenzschalls auf die menschliche Gesundheit gibt es ernstzunehmende Hinweise. Dr. Philip Dickinson ging unlängst den Angaben von fünfzig Engländern nach, die über einen nur für sie hörbaren „Hintergrundlärm“ geklagt hatten. Dickinson stellte fest, daß bei kaltem Wetter und bei leichtem Wind ein Niederfrequenzlärm zwischen 30 und 40 Hertz meßbar war. Als Schallquelle glaubt Dickinson den „jet stream“ geortet zu haben – Luftmassen, die sich in großer Höhe mit einer Geschwindigkeit von 4500 Kilometern pro Stunde bewegen und beim Reiben gegen langsamere Luftschichten niederfrequenten Lärm erzeugen. Möglicherweise sind es Telegraphenmasten, die als Resonatoren für diese Schallwellen fungieren. Fünfzig Prozent der von Dickinson befragten Personen wohnten in der Nähe solcher Masten. M. W.

Quelle: Zeit.de

Zerstörung durch Strahlen: Entwicklung elektromagnetischer Waffen schon weit fortgeschritten

Zahlreiche Länder arbeiten gegenwärtig an der Entwicklung elektromagnetischer Waffensysteme. Dabei wird Hochfrequenz-Strahlung als Waffe genutzt, um beispielsweise Computernetze zu zerstören.

Schon auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges hatte es bei den Militärs in den Vereinigten Staaten die Vorstellung gegeben, mit der Hochfrequenz-Strahlung einer in großer Höhe explodierenden Bombe Telefonnetze oder elektronische Komponenten von Kraftfahrzeugen zu zerstören. Was damals noch utopisch anmutete, ist inzwischen in zahlreichen Wehrtechnikunternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks zu einem wichtigen Forschungs- und Entwicklungsgebiet geworden. Selbst die einschlägige Fertigung hat bereits begonnen.

Kernstück der Waffe ist ein Mikrowellen-Generator

Einzelne Wehrtechniker sprechen bereits davon, dass das 21. Jahrhundert vermutlich die Epoche der Elektromagnetischen Waffen werden würde. Dabei wird ganz überwiegend auf elektromagnetische Impulse gesetzt, deren Bündelung auf ein gegnerisches Ziel dazu führen soll, dass dessen Elektronik kurzfristig überlastet und somit zerstört wird. Kernstück derartiger Waffen ist ein so genanntes Magnetron, ein Mikrowellen erzeugender Generator, wie er schon heute in zahlreichen Radargeräten zu finden ist.

Charakteristisch für Radargeräte der Zukunft ist dabei, dass sie zum einen wie ein heutiges Radargerät arbeiten und den Luftraum nach metallenen Objekten durchsuchen. Darüber hinaus lässt sich das künftige Radargerät aber auch auf eine zweite Aufgabe umschalten. Dabei wird dann die Strahlung gebündelt und auf ein einziges Ziel, beispielsweise eine anfliegende Rakete, gerichtet. Die Elektronik dieser Rakete versagt, wenn sie unter einen derartigen Beschuss kommt.

Solche Geräte – mit und ohne konventionelle Radar-Funktion – lassen sich auch in Flugzeuge, Schiffe, Fahrzeuge und selbst einzelne Waffen integrieren, die der Soldat zu Fuss mit sich trägt. All das nimmt sich bisher meist noch utopisch aus.

Die ersten dieser Waffen sind schon eingesetzt worden

Dass die elektromagnetische Waffe keine Zukunftsvision mehr ist, , zeigte der kurze Luftkrieg gegen Libyen im Jahre 2012. In einzelnen alliierten Kampfflugzeugen waren elektromagnetische Waffen installiert, um gegnerische, libysche Bodenanlagen außer Gefecht zu setzten. Die USA sollen schon über mehr als 50 Flugzeuge verfügen, in die diese Waffen eingebaut sind. Zugleich konzentrieren sich die amerikanischen Entwickler auf Elektromagnetwaffen für Fahrzeuge. Die britische Wehrtechnik beschäftigt sich dagegen besonders mit elektromagnetische Waffen für den Einsatz auf Schiffen. Auch die Kanadier sind auf letzterem Gebiet tätig.

Auch an neuen Abwehrsystemen wird schon gearbeitet

Fast selbstverständlich ist, dass auch schon an der Entwicklung von Materialien gearbeitet wird, die elektromagnetische Strahlung abstoßen sollen. Zu den Vorreitern zählen dabei Schweden und die Vereinigten Staaten. Die einschlägigen Entwicklungsarbeiten reichen bis hin zu Zementtypen, die durch den Einschluss von winzigen metallischen Elementen einen Beton ermöglichen, der gegen solche Strahlung resistent ist und damit die Elektronik etwa im Inneren von Gebäuden schützt.

Quelle: Ingenieur.de

Militärtechnologie: Forscher warnen vor Waffen mit Gedankensteuerung

Hirnströme steuern Drohnen, Chemikalien erhöhen die Denkleistung, Hightech-Messgeräte lesen Gedanken: Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften wecken das Interesse des Militärs. Jetzt warnen britische Forscher vor den Folgen.

Wer sich nicht selbst ausmalen kann, welche Technologien die Neurowissenschaften eines Tages hervorbringen könnte, muss nur eine Videothek besuchen. Schon 1982 steuerte Clint Eastwood im Actionfilm "Firefox" ein russisches Hightech-Kampfflugzeug mit Gedankenkraft. Auch in der "Matrix"-Trilogie ging es darum, wie man allein mit Hirnströmen ein fernes Abbild seines Selbst steuern kann. Hollywood-Regisseur James Cameron trieb das Motiv des gedankengelenkten Ersatzkörpers in "Avatar" 2009 filmtechnisch auf seinen vorläufigen Höhepunkt.

Die Leinwand-Phantasien haben einen sehr realen Hintergrund. Militärs versuchen seit Jahrzehnten, Erkenntnisse aus der Hirnforschung für kriegerische Zwecke einzusetzen. Die Pentagon-Forschungsabteilung Darpa etwa finanziert derartige Projekte spätestens seit Anfang der siebziger Jahre. Jetzt warnt Großbritanniens altehrwürdige Royal Society vor den Folgen: Zahlreiche Technologien aus der Hirnforschung könnten militärisch eingesetzt werden - und Wissenschaftler seien sich nur selten darüber im Klaren.

"Die Neurowissenschaft kann der Gesellschaft großen Nutzen bringen", sagte Rod Flower, Professor für biochemische Pharmakologie an der Londoner Queen Mary University und Leiter der Arbeitsgruppe der Royal Society. Forscher kämen effektiven Therapien für Leiden wie Parkinson, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie und Suchterkrankungen täglich näher. Aber das Verständnis von Gehirn und menschlichem Verhalten könnte, verbunden mit Entwicklungen in der Medikamentenforschung, auch die Herabsetzung der menschlichen Leistungsfähigkeit bewirken - "und möglicherweise in neuen Waffen verwendet werden", warnt Flower.

Vom Roboterarm zum Kampfjet?

In dem Bericht ist etwa davon die Rede, dass "in nicht zu ferner Zukunft" Drohnen oder andere Waffensysteme mit Gedanken gesteuert werden könnten. In den vergangenen Jahren sind Neuroforschern spektakuläre Erfolge gelungen. So ist es inzwischen möglich, Bilder aus Hirnsignalen zu destillieren; das Gleiche ist vor kurzem auch mit Geräuschen gelungen. Menschen können mit Hilfe von Computer-Hirn-Schnittstellen (Computer Brain Interfaces, kurz BCI) Roboterarme bewegen, wie von Geisterhand Texte auf Bildschirmen erscheinen lassen und sogar mit Gedankenkraft flippern.

Forschung dieser Art wurde immer wieder auch von Verteidigungsministerien oder Rüstungskonzernen zumindest mitfinanziert:

Ein Team von Miguel Nicolelis von der Duke University in Durham (US-Bundesstaat North Carolina) hat bereits mehrfach im Auftrag des Pentagon gearbeitet. 2007 etwa hat sich Nicolelis' Team ein System patentieren lassen, das sich explizit auch zur Gedankensteuerung von Waffen eignen soll.

Im Sommer 2008 hat die US-Armee vier Millionen Dollar an die University of California in Irvine ausgelobt, um die "synthetische Telepathie" zu erforschen. Zwar könne die Technologie auch Gelähmten helfen, hieß es. Doch im Vordergrund stand die Möglichkeit, Soldaten auf dem Schlachtfeld per BCI direkt von Hirn zu Hirn kommunizieren zu lassen.

Im gleichen Jahr haben die US-Streitkräfte ein Projekt zum Entziffern von Gedanken im menschlichen Gehirn unterstützt.

Ebenfalls im Sommer 2008 wurde bekannt, dass der US-Konzern Northrop Grumman an Ferngläsern arbeitet, die fortschrittliche Optik mit Hirnströmen kombiniert, um anhand unterbewusster Signale blitzschnelle Reaktionen zu ermöglichen.

Wie ernst die Militärs die BCI-Technologie wirklich nehmen, macht eine andere Episode noch deutlicher als die ehrgeizigsten Forschungsprojekte: Die unabhängige Wissenschaftlergruppe "Jason", ein renommiertes Beratergremium des Pentagon, warnte im März 2008 in einem Report unter anderem vor den potentiellen Gefahren eines BCI-Einsatzes durch feindliche Mächte.

Die Royal Society warnt zudem vor Chemikalien, die das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit von Menschen beeinflussen könnten - sowohl positiv als auch negativ. Das aber dürfte immer nachteilige Wirkungen haben, wie die britischen Forscher betonen: Nach derzeitigem Kenntnisstand sei es auf absehbare Zeit unmöglich, Menschen mit einer Chemikalie außer Gefecht zu setzen, ohne dabei gesundheitliche Schäden zu riskieren.

Solche Entwicklungen zögen Unmengen an ethischen Fragen nach sich, erklärte Flower. In vielen Fällen seien diese noch nicht durch internationales Recht geregelt. Regierungen müssten die Forschung transparent halten. Wissenschaftler sollten sich stets im Klaren sein, dass ihre Forschung sowohl zur Heilung als auch zum Schaden eingesetzt werden könnte.

Wunsch nach "automatischem Soldaten"

An dem Bericht haben Neurowissenschaftler, Experten für internationale Sicherheit, Psychologen und Ethiker mitgearbeitet. Ihre Schlussfolgerungen aber werden offenbar nicht von allen Fachleuten geteilt. So heißt es in dem Report, dass das menschliche Gehirn Bilder, beispielsweise von Zielen, viel schneller verarbeiten könne, als dem Menschen bewusst werde: "Deshalb könnten Waffen mit neuronalen Schnittstellen in Sachen Geschwindigkeit und Präzision bedeutende Vorteile gegenüber anderen Steuerungsmethoden bieten."

Niels Birbaumer von der Universität Tübingen, einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Computer-Hirn-Schnittstellen, gibt sich skeptischer. "Bis das Gehirn einen Reiz verarbeitet hat, vergehen 50 bis 100 Millisekunden", erklärt Birbaumer. "Bis es eine komplizierte Reaktion eingeleitet hat, sind es 300 Millisekunden. Jeder Computer ist viel schneller."

Birbaumer sieht beim Militär den Wunsch nach dem "automatischen Soldaten" - egal, ob es sich dabei um einen per BCI oder Chemikalien beeinflussten Menschen handele, um eine fliegende Drohne oder einen per Gedankenkraft ferngesteuerten Roboter. Ob diese Vision aber jemals Realität wird, bezweifelt der Wissenschaftler. Das Problem sei die geringe Auflösung von Computer-Hirn-Schnittstellen. Wenn die Elektroden nicht direkt im Hirn stecken, sind die Ströme der Neuronen nur sehr grob messbar. "Es reicht derzeit gerade einmal dafür, einen Roboterarm ein Glas greifen zu lassen", sagt Birbaumer. "Aber für schnellere und spezifischere Reaktionen genügt das bei weitem nicht."

In dem Report der Royal Society wird beispielsweise eine Studie zitiert, in der US-Forscher Strom mit geringer Stärke auf die Gehirne von Probanden einwirken ließen. Die Teilnehmer seien anschließend in der Lage gewesen, Sprengfallen, Scharfschützen und andere versteckte Bedrohungen wesentlich besser zu entdecken als zuvor.

Doch auch hier mahnt Birbaumer zur Vorsicht. Offen sei etwa, wie lange der Effekt anhalte. Bei ähnlichen Experimenten sei auch schon beobachtet worden, dass sich die Wirkung nach längerer Zeit sogar ins Gegenteil verkehren könnte. Dass die Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft auch von Militärs verwendet werden, überrascht ihn nicht. "Alles, was funktioniert, wird auch militärisch eingesetzt", sagt Birbaumer. "Das war schon immer so. Wer sich das nicht klarmacht, ist blauäugig."

Quelle: Spiegel.de

ELF-Wellen und „neue Waffen“ für Geheimdienste und Militär

Existieren elektromagnetische Waffen überhaupt und tauchen sie irgendwo in der Presse auf, oder sind sie nur Hirngespinste?

Wie der nordamerikanische TV-Sender NBC 1981 bekannt gab, wurde der Nordwesten der USA einige Jahre mit Extreme Low Frequency Wellen (ELF-Wellen) bestrahlt, zu welchem Zweck ist leider nicht bekannt.

Also welch eine Wirkung könnten ELF-Wellen auf Menschen haben? Forschungsergebnisse aus Russland aus den 60er Jahren mit der sogenannten LIDA-Maschine sollen gezeigt haben, dass Neurosen, Bluthochdruck, Agression oder Depression auf diese Weise beim Menschen hervorrufbar sind. Auch können Menschen damit in einen schläfrigen Zustand versetzt werden.

Das Magazin 2000 berichtet in seiner 97. Ausgabe von Dezember 1993 über tausende irakische Soldaten, die kapitulierend aus ihren Schützengräben stiegen, darunter Journalisten, weiße Fahnen tragend, und so zum Kanonenfutter der amerikanischen Artillerie wurden. Immer mehr Militärexperten sind davon überzeugt, dass die Kapitulation nicht an der schlechten Versorgung von Saddams Truppen lag, sondern am Einsatz von Psychotronik-Mind Control-Waffen.

In der 93. Ausgabe der Fachzeitschrift „Aviation Week and Space Technology" wird ebenfalls über ELF Waffen berichtet, die Übelkeit und Erbrechen bewirken, sowie Orientierungsverlust der betroffenen Person auslösen.

In Ausgabe Nr. 83 der Zeitschrift Raum und Zeit wird von einem „Wahnsinnsprojekt aus den USA“ berichtet, „das uns alle bedroht“. Dabei werden gigantische Energiemengen abgestrahlt und die Ionosphäre wie ein gigantischer Spiegel benutzt, um gezielt mit ELF Wellen auf lebende Systeme und sogar Menschen einzuwirken. Solche HAARP-Anlagen befinden sich aber nicht nur in Alaska sondern auch in Arecibo, Dushanbe, Gorkcity, Tromso, Monchegorsk, Rostock und Sura.

Grundlagenforschung

Die beste Erklärung für die Wirkung dieser Art von Waffen bieten hier Darstellungen von Prof. Meyl, dessen Grundlagenforschungen sich wirklich mit der Beeinflussung von elektromagnetischen Wellen auf die menschliche Physiologie beschäftigen.

Meyl scheint einer der wenigen seit Tesla, die öffentlich entsprechende Grundlagenforschung betrieben haben. Ihm gelingt durch den Skalarwellenansatz die Wirkung von (nicht-Hertzscher) elektromagnetischer Strahlung auf die menschliche Physis zu verstehen.

EFM sind vor allem als Skalarwellen wirksam, also elektromagnetische nicht Hertzsche Wellen. Prof. Meyl beschreibt damit die Reizleitung im menschlichen Körper.

Anerkennung findet er mit seiner Theorie, die sich aus den erweiterten Maxwellgleichungen herleitet, leider nicht in der Wissenschaft. Das könnte daran liegen, dass Forschungen auf diesem Gebiet bereits seit Anfang des letzten Jahrhunderts betrieben werden und es heute wahrscheinlich diverse geheime Technologien gibt, die auf den von Meyl entdeckten physikalischen Prinzipien beruhen.

Quelle: Epochtimes.de

Weiterführende Themenbereiche

  • Directed-Energy-Weapons Directed-Energy-Weapons
  • Selbstgebastelte Waffen Selbstgebastelte Waffen
  • Elektromagnetische Abwehr Elektromagnetische Abwehr
  • Elektromagnetische Spionage Elektromagnetische Spionage

Schreiben Sie uns einen Beitrag

Auf dieser Webseite finden Sie veröffentlichte Informationen zum Thema elektromagnetischer Wellen (Unsichtbare Strahlung)
Weiterführende Links: Einführung | Wissenschaft | Recherchen